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Grouchy den entſetzlichen Fehler wieder gut macht, den er begangen hat.“
Er ſchwieg einen Augenblick, dann aber hielt er ſeine offenen Hände empor, warf einen Blick zorniger Leidenſchaft im Stabe umher und ſagte mit einer Stimme, deren ſarkaſtiſchen Ton ich nie vergeſſen werde:—
„II s'amuse à Gembloux! Gleichwohl!“ fuhr er ſchneller und energiſcher als bisher fort,„gleichwohl kann Bülow noch gänzlich abgeſchnitten werden. Ein Offizier trete heran! Nehmen Sie dieſen Brief, mein Herr— damit übergab er ihm das Schreiben Bülows — und überbringen Sie dieſes dem Marſchall Grouchy. Sagen Sie ihm, daß er in dieſem Augenblick vor Wavre ſtehen ſollte; ſagen Sie ihm, daß wenn er ſeine Be⸗ fehle vollführt hätte— doch nein, ſagen Sie ihm, er ſoll ſogleich aufbrechen und mit ſeiner Cavallerie in zwei Pahſteds drei Stunden hier an Ort und Stelle ſein.
ie haben nur zwei Meilen; ſorgen Sie, daß Sie in einer Stunde bei ihm ſind.“
Während der Offtzier im geſtreckten Galopp davon⸗ jagt, beſtätigt ein Adjutant des General Domont dieſe Nachricht. Es ſind wirklich die Preußen, die er vor ſich hat. Bis jetzt ſind ſie nur aus dem Walde hervor ge⸗ rückt und haben noch keinen Angriff begonnen.
„Wie ſtark iſt Bülow, Marſchall?“
„Dreißigtauſend, Sire.“
„Lobau ſoll zehntauſend Mann nebſt den Küraſſie⸗ ren der jungen Garde nehmen und die Preußen in Schach halten.“
„Maintenaut pour les autres!“ Dies ſagte er mit einem Lächeln, indem er von Neuem das Schlacht⸗ feld überſchaute. Der Adjutant des Marſchalls Ney, der barhäuptig und auf Befehle wartend in der Nähe ſtand, ſiel ihm jetzt in die Augen. Der Kaiſer wandte ſich an ihn und ſagte mit klarer feſter Stimme:
„Sagen Sie dem Marſchall, er ſolle das Feuer ſei⸗ ner Batterien eröffnen, La Haye Sainte mit dem Ba⸗


