Teil eines Werkes 
14. bis 18. Bändchen (Schluß) (1846)
Entstehung
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39 meine Freiheit beleidigt, ſich in ihren Stuhl zurückwarf und ein ſchallendes Gelächter aufſchlug.

He, hollaho, was iſt das? rief der Müller, in⸗ dem er vom Schlafe auffuhr und wild um ſich blickte. Kommen ſie? kommen die Franzoſen?

Ein neues herzliches Gelächter von Seiten ſeiner Tochter war die einzige Antwort, Power aber erlöste ihn aus ſeiner Angſt mit den Worten

Nein, nein, Pedrillo, nicht die Franzoſen, ſondern es ſind blos Marodeurs. Hören Sie, Charley. fuhr er leiſe gegen mich fort,Sie müſſen ſich augenblicklich im Hauptquartier ſtellen; wir wollen zuſammen hin⸗ gehen. Sie ſind in einer verdammt böſen Klemme.

Seyen Sie ohne Sorgen, Fred, dazu iſt noch immer Zeit. Für den Angenblick müſſen Sie mir erlauben, meine Bekanntſchaft mit unſerer ſchönen Freundin hier weiter zu verfolgen.

Nur ſachte, Freund, entgegnete er mit einem Blick des imponirendſten Ernſtes.Es iſt dieß kein ſo einfaches Landmädchen, wie Sie vielleicht meinen; ſie iſt in einem Kloſter erzogen worden gehört dem ge⸗ bildeten Stande an.

Nun, nun, Fred, ich will Ihnen ja nicht in den Weg treten.

Gute Nacht, Senhor, ſagte der alte Müller, der geduldig die ganze Zeit über gewartet hatte, um dem Gaſt noch ſeinen Reſpekt zu bezeugen.

Nun, da haben wir's, rief Power ärgerlich,gute Nacht, Pedrillo!

Buenos noches, lispelte Margeritta mit einer leichten Verbeugung.

Ich ſprang vor, um ihren Gruß zu erwiedern, aber Power ſtellte ſich ſtreng zwiſchen uns, ſchloß die Thüre hinter den Weggehenden und lehnte ſich mit dem Rücken

aran.

Meiſter Charley, ich muß Ihnen eine Vorleſung halten.