Teil eines Werkes 
14. bis 18. Bändchen (Schluß) (1846)
Entstehung
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Edelſteine funkelte. Drinnen war Alles ſtill, aber als ich näher kam, konnte ich die Klänge einer Guitarre vernehmen. Sollte ſich, dachte ich, Meiſter Fred auf Minneſaͤngerei geworfen haben, oder iſt es vielleicht die Probe zu einer Serenade? Doch nein, es iſt nicht Po⸗ wers Stimme. Ich ſchlich leiſe den ſchmalen Pfad hinan und näherte mich dem Fenſter; der Laden ſtand offen, und da der Vorhang im Abendwind hin und herwehte, ſo konnte ich deutlich alle ſehen, die im Zimmer waren.

Dicht neben dem Fenſter ſaß ein großer, brauner Spanier, die Hände auf der Bruſt gekreuzt und das Haupt geſenft. Schon ſeine Stellung verrieth tiefen Schlaf, wenn man dies auch nicht aus ſeiner Cigarre geſehen hätte, die unbeweglich zwiſchen den Lippen blieb und aufgehört hatte, ihre blauen Rauchwirbel von ſich zu geben. Nicht weit von ihm ſaß ein junges Mädchen, das, wie ich ſelbſt bei dieſem ungewiſſen Lichte bemerken konnte, all die Zartheit und Anmuth in Geſtalt und Haltung beſaß, welche dieſe Nation charakteriſiren.

Auf ihrem blaſſen Geſicht, noch blaſſer durch den Contraſt gegen ihre gagatſchwarzen Haare und dunkle Kieidung, ſtrahlte ein Ausdruck von Begeiſterung, wäh⸗ rend ihre Finger raſch und kühn über die Saiten einer Guitarre hinfuhren.

Iſt Ihnen das Ding wirklich nicht langweilig?

ſagte ſie, ihren Kopf zu einer Perſon hinabbeugend, die ich erſt jetzt bemerkte. Nachlaßig zu ihren Füßen gelehnt, den Arm auf ihren Stuhl geſtützt, während ſeine Hand gelegentlich ihre zarten Finger berührte, lag mein vielgeliebter Freund, Meiſter Fred Power. Eine offene Hausjacke und das nachläßig umgeknüpfte ſchwarze Halstuch zeugten von der behaglichen Nonchelance, womit er hier den Galanten machte,

Singen Sie es noch einmal, ſagte er, ihre Finger an ſeine Lippen ecſend 7 ſaßte er⸗ Iis Finger

Ihre Antwort konnte ich nicht hören, aber Fred