Teil eines Werkes 
14. bis 18. Bändchen (Schluß) (1846)
Entstehung
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zeine uralte Familie, die jeden Pfennig, den ſie hatte, dazu anwandte, ihre Nachbarn zu traktiren. Mein Va⸗ ter hat Jahrelang in ihrer Nähe gelebt. Sie ſehen, Molly, ich ſagte das blos, um dem Geſpräch mehr Würze zu geben. ‚Wir wollen ihn zum Kapitän ma⸗ chen, ſagte Mylord: ‚aber Mr. Free, könnten wir

Nicchts für Sie thun? ‚Im Augenblick Nichts My⸗

lord. Wenn meine Freunde einmal vornehme Herren ſind, ſo werden ſie ſchon an mich denken. Es gibt man⸗ che kleine Aemichen in Irland zu verſchenken und es kommt ihnen oft ſehr hart an, einen paſſenden Mann für einen Lordlieutenant zu finden, und iſt das der Fall oder eine Feldhüterſtelle geht auf.Nun dann hal⸗ ten Sie ſich nur an mich, ſagte der Lord. Ja, das will ich thun, antwortete ich, ‚und jetzt wünſche ich Ihnen angenehme Ruhe. Da ſehen Sie's, liebe Molly, wir ſind wie Hand und Handſchuh miteinander. Ein hübſches Geſicht, angenehme Manieren, verbunden mit natürlicher Beſcheidenheit und ein paar gute Beine, das ſind Gaben womit man in der Welt ſein Gluck machen kann. Und auch bei den Ladies aber faſt hätte ichs vergeſſen, mein Herr war Bräutigam und Ihr gehor⸗ ſamſter Diener auch, mit zwei ganz eleganten Perſonen in Liſſabon. Aber es ging nicht Molly ſie ſind uns zu hoch, es ſind wahrhaftige Prinzeſſinen. Sagen Sie Kitty Hanigan, ich hoffe, daß es ihr wohlergehe, ſie war immer ein hübſches junges Frauenzimmer in ihrer Art. Shuſey Dogherty an der Kreuzſtraße wenn ich mich im Namen nicht irre war ebenfalls ein artiges Dingchen; beſtellen Sie ihr meine freundlichen Grüße, wie wir im Portugieſiſchen zu ſagen pflegen. Hoffentlich werde ich im Stande ſein, Euer rauhes Klima zu er⸗ tragen, wenn ich zurückfomme; aber lang darf ich nicht wegbleiben, denn Lord Wellington kann ohne mich Nichts ausrichten. Wir ſpielen alle Abende miteinander Duette auf der Guitarre, aber da ruſt eben Mr. Charles nach