„Recht gern,“ ſagte Alphons.—
Ich habe mich bemüht dieſes Lied zu überſetzen, aber ich ſehe recht gut ein, wie unendlich viel von dem Ge⸗ fühl und der Einfachheit des Orginals verloren geht, ohne das eigenthümliche Patos und die wilde, aber rührende Melodie.
Die Heimat. Die Hörner verklingen, die Trommel iſt ſtumm, Vorbei iſt der Tag und die Schlacht, Nun lagert euch hier um das Feuer herum, Verplaudert zuſammen die Nacht. O plaudert von Liebe, von Siegen und Scherz, Was ihr hofft, was beglücken euch kann, Doch iſt euch aufgegangen das Herz, Von der Heimat erzählet mir dann.
Von der Heimat—o ſehet die Wange wird bleich, Die nie eine Thräne genäßt!
Von der Heimat— o ſehet das Herz wird weich, Das ſonſt wie Eiſen ſo feſt!
Die Bruſt, die in blutigem Schlachtengewog, Wie ein trotziger Felſen im Meer,
Sich in der Wellen Gedonner bog, Sie wogt jetzt, und hebet ſich ſchwer.
Und ſolche, die nie einander geſehen, Sie drücken ſich leiſe die Hand, Gedanken der Heimat, die ſie umwehen, Sie ſchlingen um alle ein Band. Vor ſolchen Gefühlen verſtummt der Spott, Verſtummt die weltliche Luſt, Denn Liebe zur Heimath, wie Liebe zu Gott, Sie wohnet in jeglicher Bruſt.
3 Jetzt trat eine Pauſe ein und Jeder hing ſeinen eigenen Gedanken nach. Wie lange dieſe Träumerei


