Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1846)
Entstehung
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Verwirrung,ich bin blos gekommen, um Ihnen für Ihre Güte zu danken.

Nach Ihrem Ritte zu ſchließen, haben Sie damit verdammte Eile gehabt. Kommen Sie herein und früh⸗ ſtücken Sie jetzt mit uns; ich werde ſogleich angekleidet ſeyn, und Sie treffen dann noch einige Adjutanten.

Nachdem ich mein Pferd einer Ordonanz abgegeben, trat ich in ein kleines Zimmer, deſſen beſcheidenes Ameublement in vollkommenem Einklang mit dem ein⸗ fachen, allen Prunk verabſcheuenden Charakter des Ge⸗ nerals ſtand. Ich erblickte hier die Vorbereitungen zu einem guten, kernhaften Frühſtücke, und eine engliſche Zeitung vom neuſten Datum breitete ihre umfangreichen Seiten mir zum Willkomm aus. Indeß hatte ich noch nicht lange geleſen, als die Thüre aufging und der General eintrat, obſchon ſeine Toilette noch nicht vol⸗ lendet war.

Bei Gott, O'Malley, Sie haben mich ſehr er⸗ ſchreckt; ich dachte, wir müſſen ſchon wieder dran.

Ich hielt dies für die paſſendſte Gelegenheit. mei⸗ nem Herzen Luft zu machen, und erzählte ihm daher ohne viele Umſtände von meinem unglücklichen Zuſam⸗ mentreffen mit dem Obergeneral. Als ich an's Ende kam, warf ſich Crawford auf ſeinen Stuhl und lachte dermaßen, daß ihm die Thränen über die braunen Wan⸗ gen rieſelten.

Nein, nicht möglich, rief er,das können Sie nicht geſagt haben? Bei Gott, ich hätte lieber vor einem Pelotonfeuer ſtehen, als in Ihren Schuhen ſtecken mö⸗ gen. Sie warteten doch auf keine Antwort?

Nein, Sir, gewiß nicht.

Glauben Sie, daß er Sie erkannt hat?

Ich hoffe nicht; das Ganze war Sache eines Au⸗ genblicks.

Die Sache iſt dennoch höchſt fatal in mehr als einer Hinſicht, ſagte Crawford, dann fügte er nach einer Pauſe hinzu:Haben Sie den Tagsbefehl geſehen?