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der ausgedörrten Erde und verhüllte albe Gegenſtände auf hundert Schritte. Aus dieſem Dampfe brach die Cavallerie hervor und zog an dem Fuß des Hügels, gefolgt von der Artillerie und den Garden. Dann verſchwanden ſie ſchnell wieder aus unſern Blicken; aber aus der Maſſe der jetzt verſammelten Truppen konnten wir erſehen, daß unſere Stellung für den muthmaßlichen Angriffspunkt gehalten wurde.
Während die Truppen fortfuhren, ihre Stellung einzunehmen, brach die Sonne hervor, ein leichter Wind fing an zu blaſen, die ſchweren Wolken zertheil⸗ ten ſich, und wir ſahen das prachtvolle Panorama des Schlachtfeldes. Etwa eine halbe Stunde vor uns ſtand die franzöſifche Reiterei in drei gewaltigen Colonnen; die Küraſſiere der Garde, wohl kenntlich an ihren ſtäh⸗ lernen Küraſſen, und auf ihren Flanken die polniſchen Lanciers nebſt einer ſtarken Abtheilung Huſaren. Ein gewaltiger Artillerietrain unterſtützte den linken Flügel und eine Maſſe Infanterie bedeckte den ganzen Raum zwiſchen dem rechten Flügel und der Anhöhe von Poco Nelho. Weiter zur Rechten formirte ſich die zum An⸗ griff auf Fuentes d'Onoro beſtimmte Colonne, und wir konnten ſehen, daß der Feind ſich ſeine neueſten Er⸗ fahrungen zu Nutze gemacht hatte, und mit überwälti⸗ gender Truppenmacht anſtürmen wollte.
Ueber zwei Stunden manövrirten die Franzoſen auf dieſe Art; friſche Bataillone zogen in der Fronte auf und allmälig war ihre ganze Cavallerie auf dem äußer⸗ ſten linken Flügel vor unſerer Stellung verſammelt. Unſere Leute erhielten Befehl, da wo ſie ſtanden zu frühſtücken und kurz nach ſieben Uhr kam ein Stabs⸗ offizier an die Linie herangeſprengt. Unmittelbar dar⸗ auf folgte der General Crawford, und kaum erblickten die Truppen ſeinen wohlbekannten Braunen, als die ganze Diviſion ihn mit ſchallendem Jubelruf be⸗ grüßte.
„Danke Euch, Kinder; danke herzlich. Niemand


