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und kümmern Sie ſich nicht um mich; ſpäteſtens in zwanzig Minuten bin ich wieder hier.“ 4
Ohne auf eine Antwort zu warten, warf er ſeinen Mantel um und ſchritt aus dem Zimmer, Ich war jetzt wieder allein, aber bereits in einer ganz andern Stimmung: der heitere Ton meines fröhlichen Lands⸗ mannes hatte meine Lebensgeiſter aufgefriſcht und ich fühlte mich neu belebt.
Eine Stunde verging, bevor der Major zurückkehrte, und als er endlich kam, zeugte ſeine ganze Erſcheinung von Zorn und Mißvergnügen. Er warf ſich haſtia auf einen Stuhl und ſprach einige Minuten kein Wort.
„Die Welt hat ſich ſauber verändert, O'Malley,“ begann er endlich;„früher dankte man einem höflich, wenn man gefordert wurde, aber jetzt— hol der Teufel alle dieſe Feiglinge.“
„Was iſt geſchehen? bitte, ſprechen Sie doch.“
„Er will ſich nicht ſchlagen,“ ſagte der Major, die Worte herausdrückend, als wollten ſie ihn erſticken.
„Er will nicht! und warum nicht?“
Der Major ſchwieg: er ſchien verwirrt und verle⸗ gen; er wandte ſich vom Feuer zum Tiſch, vom Tiſch zum Feuer, füllte ſein Glas, trank es heftig aus, ſprang dann von ſeinem Stuhle auf und ging mit langen, ungeduldigen Schritten im Zimmer auf und ab.
„Mein theuerſter O'Shauahneſſy, erklären Sie ſich doch um's Himmelswillen. Weigert er ſich aus irgend einem beſtimmten Grunde?“
„Ja,“ ſagte der Major, indem er mich mit tiefem Gefühl anſah,„und er thut dies, um Sie zu Grunde zu richten, mein Lieber. Aber ſo wahr ich Dan heiße, es ſoll ihm diesmal nicht gelingen. Er ſaß mit ſeinem Freund Beaufort zuſammen, als ich in ſein Ouartier kam, und empfing mich mit all der zeremoniöſen Höf⸗ lichkeit, die er ſo gut anzunehmen verſteht. Ich ſagte ihm kurz den Zweck meines Beſuchs, da ſtand er auf, verwies mich wegen einer Antwort an ſeinen Freund


