Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1846)
Entstehung
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ich doch einige Zeit in der Nähe des Platzes, um viel⸗ leicht einen Freund oder Bekannten zu finden, der mir über unſere Leute und ihre Erlebniſſe während meiner Abweſenheit Einiges mittheilen könnte.

Achtundfünfzigſtes Kapitel. Der Brief.

Die Stunden gingen langſam dahin und ich wurde zuletzt des Wartens überdrüſſig. Einige Zeit hatte es mir Spaß gemacht, den ſchlotternden Gang und das unſoldatiſche Ausſehen der Spanier zu beobachten, wie ſte ſorglos umher ſchlenderten, an Kleidung und Hal⸗ tung weit mehr einer Guerilla, als regelmäßigem Mi⸗ litär ähnlich. Sodann hatte mir der ſeltſame Contraſt der elenden Hütte, deren Kamin den Einſturz drohte und deren Wände zertrümmert waren, mit dem Geflitter der berittenen Ehrengarde, die bewegungslos vor ihr ſtand, einige Unterhaltung verſchafft, aber da die Nacht bereits weit vorgerückt war, begab ich mich endlich in mein Quartier, in der Hoffnung, am nächſten Morgen meine Neugierde in Betreff meiner Freunde befriedigt zu ſehen..

Neben dem Zelt, das mir angewieſen war, fand ich Mickey, der mich erwartete und mit einem Brief in der Hand auf mich zuſtürzte. Ein Offizier von Sir Arthurs Stab hatte ihn während meiner Abweſenheit zurückgelaſſen und Mickey beauftragt, ihn unverzüglich abzuliefern. Die Hand war ziemlich unleſerlich und mir gänzlich unbekannt; auch das ganze Aeußere des Billets ließ auf keine allzu ſkrupuloͤfe Zierlichkeit von Seiten des Schreibers ſchließen.

Ich putzte ruhig meine Lampe, legte ein friſches Scheit an das Feuer, ſtreckte mich der vollen Länge nach an demſelben aus und begann ſofort mit meinem unbe⸗