Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1846)
Entstehung
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Mache Dir keinen unnöthigen Kummer, Mickey, ſondern ſing jetzt das Lied; es gefällt dem Herrn Major ſo wohl.

Sie belieben zu ſcherzen, Mr. Charles, ſagte Mickey, indem er die verſchämteſte Schüchternheit affektirte.

Nein, ganz und gar nicht, wir wollen Dich ſingen hören.

Ja, allerdings. Sing es ohne Umſtände. Du brauchſt Dich gar nicht zu ſchämen. König David war auch ein großer Freund vom Singen.

Aber Sie werden kein Wort davon verſtehen?

Das thut Nichts; wir wiſſen doch, was es be⸗ deuten ſoll. Mit unſerer Legion geht es auch ſo; ſie verſtehen nicht viel Engliſch, errathen aber doch gewöhn⸗ lich, was ich meine.

Dieſer Beweisgrund ſchien alle Serupel Mickeys vollends zu beſeitigen; er nahm eine möglichſt graziöſe Haltung an und begann mit einer nicht eben abgemeſſenen Stimme eine Arie, von der ich weder durch Worte noch ſonſtwie einen Begriff geben kann; was mich am meiſten dabei ergötzte, war ein Gejodel, womit der Major am Schluſſe jedes Verſes den Sänger accompagnirte und das immer tiefer und tiefer wurde.

Ich bin ſeitdem ſo glücklich geweſen eine freie, zwang⸗ loſe Ueberſetzung dieſer Poeſie in die Hände zu bekommen; aber in meiner Aengſtlichkeit das Metrum und etwas vom Geiſt des Originals zu erhalten, habe ich mir mehrere Fehler und Anachronismen zu Schulden kommen laſſen. Mr. Free erklärt inzwiſchen meine Darſtellung für eine recht gelungene, und ſo mag ſie denn auch die Welt auf ſein Wort hinnehmen, bis ein würdigerer Ueberſetzer das Wort in unſterbliche Verſe gebracht hat.

Mit dieſer Entſchuldigung trage ich alſo Mr. Free's Geſang vor: