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‚Wo iſt Dan jetzt?— was thut er?“ fragte ich, denn ich konnte Nichts mehr ſehen. 3
‚Er reitet neben Sir Arthur; ſie ſcheinen alle zu lachen.“
„Gott vergebe ihnen! Wie ſchmerzlich werden ſie dieſe Sünde noch bereuen!“
„„Die Zeit iſt um, ſagte Gronow aufſpringend und ſeine Uhr wieder einſteckend. ‚Profoß, thun Sie jetzt was Ih⸗ res Amtes iſt.— Doch was iſt das?— Ich ſehe dort Etwas wehen— ich höre laut rufen— ja bei Gott, ſo iſts! — Diesmal ſind Sie noch gerettet, Herr Major— da iſt das Zeichen.”
„Mit dieſen Worten ließ Gronow ſeine Leute eine Linie formiren und marſchirte ganz ruhig weiter, indem er mich allein auf der Straße meinen Betrachtungen über Kriegsgeſetze und meiner verderblichen Vorliebe für Re⸗ liquien überließ.
„Ich kann Sie verſichern, Charley, dies hat mir einen harten Stoß verſetzt und ſollte, denke ich, auch auf Sir Arthur ſelbſt große Wirkung gemacht haben; aber bei Gott er hat wundervolle Nerven. Ein paar Tage nachher traf ich ihn beim Mittageſſen in Liſſabon; er ſah mich einige Sekunden ſehr ſcharf an und rief: — He Monſoon, Major Monſoon, nicht wahr?⸗
„„Ja Ew. Exeellenz,“ antwortete ich kurz, denn ich konnte es mir wohl denken, wie peinlich es ihm ſein mußte mit mir zuſammenzutreffen.—
„Glaubte ich hätte Sie hängen laſſen— hatte wenig⸗ ſtens die Abſicht— doch ſchadet Nichts— ein Glas Wein auf Ihre Geſundheit!“
„So wahr ich daſitze, das war Alles! Wie leicht doch manche Menſchen ſich ſelbſt verzeihen können! Aber, mein Herzens⸗Charley, wir kommen allmählig auf die Neige. Sind die Flaſchen alle leer? Ja richtig. Laſ⸗ ſen Sie uns einen Ausfall in den Keller machen. Neh⸗ men Sie das Licht und kommen Sie.“ Kaum waren wir einige Schritte vor der Thüre,


