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will eine vorgerücktere Stellung einnehmen. Adieu alſo und viel Vergnügen, bis wir uns wiederſehen!“
„Es iſt jetzt zwölf Uhr, Mr. O'Malley,“ ſagte Beaumont:„wir verlaſſen uns darauf, daß Sie augen⸗ blicklich aufbrechen. Ihre ſchriftlichen Inſtruktionen und Depeſchen werden binnen einer Viertelſtunde hier ſeyn.“
Ich murmelte Etwas, das ich jetzt ſelbſt nicht mehr weiß, verbeugte mich ehrerbietig, ſchüttelte meinem würdigen Oberſten voll innigen Dankgefühls die Hand und ſah ihn den Hügel hinabreiten und unter der Maſſe der Soldaten verſchwinden, ehe ich wieder zum klaren Bewußtſeyn gelangen und meine Lage überdenken konnte.
Nun aber brach auf einmal die ganze Schwierigkeit meiner Stellung mit erdrückender Wucht über mich ein. Nahm ich den gegenwärtigen Auftrag an— und dazu hatte ich mich bereits verbindlich gemacht— ſo konnte ich meine ältere Verpflichtung gegen Trevyllian nicht löſen. Was war zu thun? Es blieb keine Zeit zur Ueberlegung. Die wenigen Minuten, die ich mit Vor⸗ bereitungen hätte zubringen ſollen, ſtrichen ſchnell dahin. Wollte Gott, Power käme! Ach, er erſchien nicht. Meine Beängſtigung wurde mit jedem Augenblick pein⸗ licher. Ich ſah Nichts als Verderben vor mir, und zwar gerade in einem Augenblick, wo das Schickſal mir die herrlichſte Zukunft verhieß, wo meiner Thätigkeit ein Feld eröffnet wurde, dergleichen ich ſchon ſo oft und ſo feurig erſehnt hatte. Es blieb mir Nichts übrig als zu Oberſt Merivale zu eilen, und meine Beförderung ab⸗ zulehnen; dadurch aber richtete ich mich nothwendig in ſeiner Achtung für immer zu Grunde, denn ich konnte es nicht wagen ihm meine Gründe anzugeben und ſahr mich alſo in Folge eines ſolchen Schrittes höchſt wahr⸗ ſcheinlich genöthigt meinen Abſchied zu nehmen.
„Sey es denn!“ rief ich verzweiflungsvoll;„der Würfel iſt geworfen.“
Ich ließ mein Pferd vorführen, ſchrieb noch einige Worte an Power, um, für den Fall, daß er inzwiſchen


