Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1846)
Entstehung
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I

Uhr Nachmittags, ſo daß unſere Mahlzeit um eine ganze Stunde hinausgeſchoben wurde und wir uns erſt nach ſieben zu Tiſche ſetzen konnten. Im Anfang waren unſere Geſichter grimmig genug, aber was bewirkt nicht ein gutes Eſſen und ein guter Wein bei den grämlichſten Geſellen? Um acht Uhr begannen wir munter zu werden und ehe es neun ſchlug, kreisten die Becher in einer ſehr heitern und ergötzlichen Weiſe.

„Heute darf keiner davon laufen,“ ſagte der Major, „wir haben einen herben Tag gehabt und dafür gebührt uns ein luſtiger Abend.“

„Bei Gott, Armand,“ rief ein anderer„heut gilt es, wer den andern niedertrinkt. Zum Teufel mit den lang⸗ weiligen Spielratzen; werft die Karten über den Haufen.“

„Hoffentlich,“ ſagte Forbes zu mir,„haben Sie heute Abend der ſchönen Wittwe Nichts von Wichtigkeit zu ſagen; es gilt diesmal feſt zuſammen zu halten.“

„Ei,“ ſagte ein Anderer,„ſie iſt jetzt in der Bet⸗ ſtunde, der alte— wie heißt er doch— ſingt ihr Et⸗ was vor.“

„Ein Billet für Sie, Sir,“ ſagte der Kellner, in⸗ dem er mir ein dreieckiges roſafarbiges Briefchen über⸗ reichte; es war von der herzgeliebten Mrs. Boggs ſelbſt und lautete wie folgt: G

„Theurer Sir— Mr. M'Phun und einige Freunde trinken heute Abend nach der Betſtunde den Thee bei⸗ mir; vielleicht werden auch Sie die Geſellſchaft mit Ihrem Beſuche beehren.

Ihre ergebenſte Eliza Boggs.

„Was war zu thun? Sollte ich von der Tafel aufſtehen?— ſollte ich eine luſtige Geſellſchaft gerade im luſtigſten Augenblick verlaſſen? ſollte ich Lafitte und rothen Hermitage gegen eine Soirée von älteren Leuten vertauſchen, bei denen obendrein der ſüßliche M'Phun