Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1846)
Entstehung
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verrathen;aber jetzt laß uns ſogleich an Bord gehen, denn da kömmt die Trompete ſchon wieder. Der Schiſſs⸗ kapitän iſt ein griesgrämiger, alter Kerl, und wir dürfen ihn die Fluth nicht verſäumen laſſen. So ſprechend, nahm er Mantel, Rock u. ſ. w. und bereitete ſich zur Abreiſe.

Achtundzwanzigſtes Kapitel. Die Reiſe.

Als ich von dem langen, geſunden Schlaf, der auf mein letztes Abentener folgte, endlich erwachte, hatte ich einige Mühe, mich zu beſinnen, wo ich ſey, und wie ich hieher gekommen. Von meiner ſchmalen Hänge⸗ matte aus überblickte ich die jetzt leere Kajüte, und nur langſam ſchlich ſich ein in Nebel gehülltes, verworrenes Bewußtſeyn meiner dermaligen Lage bei mir ein. Ich öffnete das kleine Fenſter neben mir und ſah hinaus. Die kühnen Spitzen der ſüdlichen Küſte ſchauten in fin⸗ ſtern, dunkeln Maſſen ſchon einige Meilen entfernt zu mir herüber, und ich bemerkte, daß wir raſch durch das Waſſer fuhren, das angenehm, ruhig und ſtill war. Jetzt ſah ich auf meine Uhr; es war acht vorüber, und da es, nach dem Ausſehen des Himmels zu ſchließen, Abend ſeyn mußte, ſo konnte ich berechnen, daß ich un⸗ gefähr zwölf Stunden geſchlafen hatte.

In der Eile der Abfahrt war die Kajüte nicht in Ordnung gebracht worden und alle möglichen Arten von Gerümpel und Gepäck lagen in der größtmöglichen Un⸗ ordnung herum. Koffer, Flintenfutterale, Eierkörbe, Regenſchirme, Munitionskiſten, Mäntel, Mützen, Karten und Degenkuppeln waren überall umher zerſtreut, wäh⸗ renv die Ueberbleibſel eines Mittageſſens mit eben nicht allzureinlichem Tafelgeſchirr dem Ganzen noch ein ver⸗ wirrteres Ausſehen gaben. Schwere Fußtritte über mei⸗