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Da die ganze Geſellſchaft ihn erſuchte die Erzäh⸗ lung preiszugeben, ſo begann Mickey, nachdem er einen ſchlauen Blick auf den Sergeanten geworfen und ſich über⸗ zeugt, daß er immer noch ſchlief, wie folgt:
„Nun, es ſind ſchon gar manche Jahre, daß mein Vater ſich in die Regiſter des Northeork eintragen ließ, blos aus Gefälligkeit gegen Mr. Barry, ſeinen Guts⸗ herrn; denn, ſagte dieſer, Phil, ſagte er, du ſollſt durch⸗ aus nicht Soldat werden, ſondern mein Bedienter, Du ſollſt mir meine Kleider ausputzen, kleine Gänge machen, und der König— Gott erhalte ihn noch lange— wird Dich für Deine Mühe bezahlen; Du verſtehſt mich? Mein Vater wars zufrieden und Mr. Barry hielt redlich Wort. Nie mußte mein Vater auf die Wache oder zum Exerziren, oder zum Zapfenſtreich, kurz, er hatte auf Gottes lieber Welt Nichts zu thun und keine Plackereien, als den Kapitän, ſeinen Herrn, zu bedienen.
„So ging es drei Jahre ganz vortrefflich, bis das Regiment nach Bantry beordert wurde, weil ein Bericht eingelaufen war, daß die ‚„Buben’ ſich dort wieder regen; aber gleich am zweiten Abend mußte Kapitän Barry bei Nacht ſechs Stunden lang im Regen patrouilliren, und da erkältete ſich der gute Mann und ſtarb. Manche be⸗ haupteten, dies ſey vom Trinken gekommen, aber mein Vater ſagte immer, es ſey nicht wahr; denn, ſagte er, nachdem er acht Gläſer ganz gemüthlich getrunken hatte, miſchte mein Vater ihm das neunte, und dann winkte der Kapitän mit der Hand, als wollte er ſagen, er wolle jetzt keins mehr. Meinen Sie das wirklich? fragte mein Vater und der Kapitän winkte.„Es thut mir ſehr leid,“ ſagte dann mein Vater wieder,„Sie auf dieſe Art zu ſehen, denn Sie müſſen ſehr übel auf ſeyn, da Sie ſchon ſo früh am Abend aufhören wollen.“ Und er hatte wirklich recht; am andern Morgen war der Kapitän wirklich todt. 5
„Es war dies ein melancholiſcher Tag für meinen Vater, als ſein Herr ſtarb; die ſchönſte Stelle von der


