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wünſchte mir fröhliche Tage, alles mögliche Glück, als ich unter dem maſſiven Bogengang hinausſchritt und dem alten Trinitätsgebäude für immer Valet ſagte.
Sollte einer der geneigten Leſer ſich vielleicht dafür intereſſiren, welche Maßregeln der Schazmeiſter hinfort nahm, ſo kann ich ihm blos ſagen, daß die Blitze des Univerſitätsgerichtes nicht gegen mich geſchleudert wurden und ſie mir jedenfalls auch ſchlechterdings Nichts mehr hätten anhaben können. Die Drohung, den ganzen Auftritt in den Blättern zu veröffentlichen, und die Furcht in einer Sechspfennigcaricatur an M'Clareys Fenſter ſiguriren zu müſſen, war zu viel für den würdigen Doktor; er that alſo das Geſcheideſte, was unter dieſen Umſtänden zu thun war, das heißt, er gab ſich zufrieden. Auch ich habe manches Jahr geſchwiegen und erzähle die Ge⸗ ſchichte blos als ein Pröbchen von dem wilden tollen Getreibe meiner Jugendzeit.
Einundzwanzigſtes Kapitel. Der Phönixpark.
Was für eine herrliche Sache iſt es, wenn unſere erſten Gedanken beim Erwachen nicht blos einen düſtern, drückenden Traum verſcheuchen, ſondern auch das Be⸗ wußtſein einer neuen glänzenden Laufbahn mit ſich führen, welche ſich voll von Hoffnungen, reich an Verheißungen für die Zukunft vor uns erſchließt! Das Leben hat nichts Beſſeres als dies. Der kühne Sprung, durch welchen der menſchliche Geiſt über die tiefe Kluft zwiſchen Elend und Glickſeligkeit hinwegſetzt, iſt Begeiſterung, und welch eine Welt von glänzenden Viſionen thut ſich dann nicht vor uns auf, welche Plane entwerfen, welche Vorſätze faſſen wir! wie fruchtbar iſt in ſolchen Augen⸗
blicken nicht die langweiligſte Einbildungskraft! wie er⸗


