Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1846)
Entstehung
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Ich fürchte ſehr, dieſe wahrhaft klaſſiſche Ode möchte nicht in allen Geſellſchaften mit ſolchem Jubel aufge⸗ nommen werden wie hier; das Beifallsgeſchrei war bei⸗ nahe betäubend, und ſelbſt Sir George, dem in Folge ſeiner mangelhaften engliſchen Erziehung mehrere An⸗ ſpielungen unverſtändlich geblieben waren, fand unge⸗ meinen Spaß daran und lachte herzlich.

Die Unterhaltung kehrte jetzt zu den Wahlen zurück, und obſchon ich von den am Beſten Eingeweihten zu ferne ſaß, um viel zu hören, ſo merkte ich doch deutlich genug, daß alle ſich der froheſten Hoffnung hingaben. Dies war mir ſehr angenehm, da die lange Vernach⸗ läſſigung der Angelegenheit meines Oheims mir doch einige Gewiſſensbiſſe gemacht hatte.

„Wir haben Seariff bis auf den letzten Mann,“ ſagte Bodkin.

„Und die Bauern von Moſey alle zuſammen,“ fügte ein anderer hinzu;„obgleich keiner von ihnen ſtimm⸗ fähig iſt, ſo will ich doch darauf ſchwören, daß jeder Sohn ſeiner Mutter ſeine Stimme abgeben wird, oder daß ſie am Rathhaus keinen Stein auf dem andern aſſen.“—

„Und gnade Gott den Polizeibeamten,“ bemerkte ein Dritter, ſeine Augen emporwerfend.

„Moſey's Pächter ſind drollige Burſche und haben gleich ihrem Gutsherren ein beſonderes Kennzeichen; ſie bezahlen niemals Abgaben.“

„Und warum ſollten ſie nicht ſtimmen?“ meinte ein trocken ausſehender kleiner alter Kerl in rother Weſte; „ſo lange ich Todtenagent war—“

„Todtenagent!“ unterbrach ihn Sir George ein wenig erſchrocken.

„Ja, allerdings,“ antwortete der Alte, indem er ſeine Brille von der Naſe nahm und Sir George, der ſich einen Zweifel an ſeiner Wahrhaftigkeit zu erlauben ſchien, einen halb zornigen Blick zuwarf.