Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1846)
Entstehung
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Bodkin, ein notoriſcher Feuerfreſſer im Weſten, gewöhn⸗ lich guten Profit, und man ſagt, er habe einmal einen unerfahrenen Menſchen gänzlich ausgezogen, d. h. ihm dee Reihe nach ſein Pferd, ſeinen Wagen ſammt Ge⸗ ſchirr abgewonnen, und ſofort auch noch ſeine Uhr, NRinge und Mantelſack an ſich gezogen, dann aber die große Güte gehabt, ihm einen groben Mantel zu leihen, damit er in ſein Gaſthaus zurückkehren konnte. Auch diesmal blühte ſein Weizen, und in gleichem Maße ſprudelte ſein Witz. Der gewaltige Krug war ſchon zum drittenmal gefüllt und die rothen Geſichter, ſowie die mühſamen Reden der Gäſte bewieſen, daß von den kalten Eigenſchaften des Clarets nur ſehr wenig zu fürchten war. Mr. Bodkins Laune nahm gewöhnlich ihre roſigſte Färbung an, wenn er ſich unter dem Einfluß des Whis⸗ keys befand, und da er am Ende der Tafel Mr. Blake gerade gegenüber ſaß, ſo gab er ſich die ganze Würde eines Feſtordners und behauptete fie mit einem ſolchen Nachdruck, daß Niemand Luſt hatte, ihm ſeinen Rang ſtreitig zu machen. In Folge einiger Bemerkungen von Sir George hielt er eine Art Volksrede über die eigen⸗ thümlichen Vortrefflichkeiten ſeines Geburtslandes und ſchloß mit der Erklärung, daß Nichts im Stande ſei⸗ ſich mit Galway zu meſſen.

„Ei, ſo geben Sie uns doch ein Lied zum Beſten, Miles, daraus kann der General mehr lernen als aus Ihren ſchönſten Redensarrten.“

„Ja, ja,“ riefen mehrere Stimmen zugleich,„ſingen Sie uns einmal„„den Mann für Galway.“““

Da Sir George mit vieler Wärme in dieſen Wunſch einſtimmte, füllte Mr. Bodkin ſein Glas bis zum Rand, bat ſich einen Chor für ſeinen Geſang aus, räuſperte ſich mit einem tiefen Hem und begann das folgende Lied, nach einer Melodie, welche Moore durch ein herr⸗ liches Gedicht unſterblich gemacht hat. Obſchon der Text im Weſten allbekannt iſt, ſo will ich ihn doch zum Nutz