Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1846)
Entstehung
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24 zu welchem ich jetzt als außerordentlicher Geſandter abrei⸗ ſen ſollte mit der unumſchränkten Vollmacht, eine Ehrenerklärung abzugeben oder nicht abzugeben, wenn nur er und ſeine Anhänger für die Sache der O'Malley's gewonnen würden. Der Abend vor meiner Abreiſe war dem Geſchäfte gewidmet, mir die nöthigen Verhaltungs⸗ maßregeln zu ertheilen und die Klippen auseinander zu ſetzen, die ich am meiſten zu vermeiden hätte.

Sag, daß Dein Oheim mit der Regierungspartei ganz fett ſtehe, ſagte Sir Harry,und daß es bloß eine Kriegsliſt, eine ruse de guerre, wie die Franzoſen es nennen, ſey, wenn er gegen ſie ſtimme.

Verſichere dreiſt, daß es mir mit der Wahl auch ohne ihn nicht fehlen könne, aber daß er mir aus Fa⸗ milienrückſichten ſeine Stimme doch geben ſolle, weil Jedermann in der Gegend davon ſpreche.

Und dann, fügte Conſidine hinzu,laß auch einen Wink fallen, daß O'Malley ſich im Schießen ungemein gebeſſert habe..

Und betrinke Dich nicht zu früh am Abend, denn Philipp Blake hat einen herrlichen Claret, meinte ein Anderer.

Auch verliebe Dich nicht in die rothköpfigen Mäd⸗ chen, rieth ein Dritter;er hat ihrer vier, immer eine häßlicher als die andere.

Du wirſt auch Whiſt ſpielen müſſen, ſagte Boyle; da kümmere dich nicht darum, wenn du ein paar Pfund verlierſt. Mrs. Blake, Gott ſchenke ihr langes Leben! hat eine ſehr gewandte Manier, mit dem König die Volte zu ſchlagen. 3

Charley wird Alles auf's Beſte ausrichten, ver⸗ ſicherte mein Oheim;laßt ihn zufrieden, und jetzt wol⸗ len wir zu Abend ſpeiſen.

Erſt am folgenden Morgen, als der Tandem vor der Hausthüre anfuhr, begann ich die Wichtigkeit meiner Sendung zu empfinden, und gewiſſe Ahnungen ergriffen mich, daß ich ſie mit Talent ausführen werde. Mr