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dete und der Verſammlung vordemonſtrirte, welche neue Anſprüche auf ihre Dankbarkeit ihm dieſe wunderbare Flucht verleihen müſſe.
„Es blieb kein anderes Mittel übrig, meine Jun⸗ gen; in Dublin beſtanden die Leute darauf, daß ich ihr Deputirter werden ſolle, und belagerten das Klubhaus. Ich weigerte mich— ſie drohten— ich wuroe hart⸗ näckig— ſie wüthend—„Eher ſterben,“ rief ich,„Gal⸗ way oder Nichts!“(Ein Hurrah aus der Menge: O'Malley hoch!)„Und Ihr ſeht, daß ich mein Wort hielt, Ihr Jungen, ich ſtarb; ich ſtarb am ſelben Abend um Viertel auf neun Uhr. Da leſet es ſelbſt; hier iſt das Blatt; man wachte bei mir, man führte mich weg, und da bin ich nun, bereit, im Ernſt füͤr Euch zu ſter⸗ ben, niemals aber Euch zu verlaſſen.“
Hier wurde das Beifallsgeſchrei betäubend. Das Volk trug meinen Oheim über den Markt hinweg vor das Haus des Mayors, der als ein Anhänger der Ge⸗ genpartei mit einem dreimaligen Gegrunze bekomplimen⸗ tirt wurde, ſodann bis zur Kapelle hinauf, neben wel⸗ cher Vater Mac Shane wohnte. Erſt hier ließ man ihn den Boden wieder berühren; er ſchüttelte Allen, die er erreichen konnte, kräftig die Hände und trat in das Haus, wo ihn der gute Prieſter aufs freundlichſte be⸗ willkommte.
Meines Oheims fernere Heimkehr glich einem Triumphzuge; das wahre Geheimniß ſeiner Flucht war ruchbar geworden und hatte ſeine Popularität auf den höchſten Grad geſteigert. O'Malley kümmert ſich den Teufel um das Geſetz— ſchlag mich der Buckel, er lacht den Richtern und Geſchworenen unter die Naſe. Ihn verhaften— das müßt Ihr fein angreifen— fangt mir einmal ein Wieſel im Schlafe u. ſ. w.“ Solcher Art lauteten die Lobſprüche, die ihn überall auf dem Wege begleiteten; ſchallendes Jubelgeſchrei und hochlo⸗ dernde Feuer bewieſen, daß ſein glücklich ausgeführtes Wageſtuck als ein Nationaltriumph betrachtet wurde.


