Vorwort.
Geneigtes Publikum!
Da ich erſt vor Kurzem mit einer letzten Benefizvorſtellung Abſchied von der Bühne genom⸗ men, halte ich es für nicht unzweckmäßig, die Um⸗ ſtände zu erklären, die mich von Neuem wieder vor Ihre Augen führen, damit ich nicht aufdring⸗ lich erſcheine an einem Ort, wo ich mit allzugroßer Nachſicht behandelt worden bin.
Ein verſchämter Debütant— unter uns ge⸗ ſagt, der unverſchämteſte Irländer, der jemals renommirend die Sackvilleſtreet hinabgeſchlendert— hat mich erſucht ihn vorzuſtellen. Sein ganzer Ehrgeiz geht dahin ſich bei Ihnen in Gunſt zu ſetzen; allein er behauptet— Gott verzeih ihm die Sünde— er ſey zu ſchüchtern für die Bühnen⸗ beleuchtung.
Er hat wie viele andere ohne Zweifel auch bemerkt, auf welch lockerem Grunde und gering⸗ fügigen Anſprüchen die Gunſt beruht, die meine Bekenntniſſe bei der Preſſe und beim Publikum gefunden haben; und nun iſt ihm der Gedanke ge⸗ kommen, mit den ſeinigen gleichfalls herauszurücken. Wäre ſein Entſchluß damit zu Ende geweſen, ſo hätte ich Nichts dagegen einzuwenden; aber leider muthet er mir zu, ſein Herausgeber zu werden und


