Teil eines Werkes 
1 bis 5. Bändchen (1846)
Entstehung
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war es, was ſie blieſen— für diejenigen erträglich zu machen, die bei dem Konzert nicht betheiligt waren; was die Künſtler ſelbſt betrifft, ſo glaube ich gerne, daß ſie von dem Ganzen keinen einzigen Ton hörten.

Selbſt holländiſche Zungen wurden endlich müde, nachdem ſie den Haushalt in Entzücken und mich in ein ſchwindelndes Kopfweh gebracht hatten, ließen ſie end⸗ lich nach; und nun verkündete eine Ehrfurcht gebietende Glocke, daß es Zeit ſey, zum Diner zu erſcheinen. Wäh⸗ rend ich meine Toilette machte, ſuchte ich mir, ſo gut es mir meine klopfenden Schläfe erlaubten, die perſön⸗ liche Erſcheinung des Wirthes und die übrige Geſell⸗ ſchaft vorzuſtellen. Nachdem ich fertig war, betrachtete ich mich noch einmal im Spiegel, um den wahrſchein⸗ lichen Eindruck zu errathen, den ich drunten machen würde, und ſprang fort.—

Vorſichtig über den wohlgewichsten, eisglatten Boden mich hinſtehlend, ſtieg ich die breite Eichentreppe hinab in eine große Halle, mit dunklem Wallnußholz betäfelt, und verziert mit Augenſproſſen und Hirſchgeweihen, Arm⸗ bruſten und Hackenbüchſen, und zu meinem Schaudern und Entſetzen mit verſchiedenen Jagdhörnern, die indeſſen jetzt zum Glücke ſchweigend an den Wänden hingen. Ich trat in das Geſellſchaftszimmer, indem ich mir eine kleine franzöſiſche Rede ausdachte, und mich für die nächſten fünfzehn Minuten auf Bücklinge vorbereitete. Aber zu meinem Erſtaunen war noch Niemand erſchie⸗ nen Alle waren noch mit ihrem Anzug beſchäftigt und genoßen wahrſcheinlich eine wohlverdiente Ruhe nach ihren Anſtrengungen auf den Blasinſtrumenten. Ich hatte jetzt Zeit, das Zimmer zu betrachten, und im Allge⸗ meinen iſt ein Geſellſchaftszimmer kein üͤbler Beweis 3 den Geſchmack und für das Temperament der Haus⸗

eſitzer.

Das geübte Auge entdeckt bald in dem Charakter und in der Einrichtung eines Zimmers einige Eigen⸗ ſchaften vom Bewohner deſſelben. In einigen Häufern