Teil eines Werkes 
1 bis 5. Bändchen (1846)
Entstehung
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Bande der Heimat und Familie— das Glück, das im fröhlichen Kreis von Weib und Kindern erwächst— die großen Güter des Lebens ſind; ſo liegen noch tau⸗ ſend kleinere im Glücksrad, in den freundlichen Sym⸗ pathien, an denen die Welt ſo reich iſt; daß dem, der keinen böſen Willen in ſeinem Herzen hegt, der viel⸗ mehr Alles liebt, was liebenswürdig iſt, mit warmer Anhänglichkeit an alle, die freundlich gegen ihn ge⸗

weſen find, mit reichen Quellen der Glückſeligkeit in

ſeinen eigenen ruhigen Gedanken, das Wanderleben manche Freuden darbietet.

Die meiſten führen gleichſam eine eigene Lebens⸗ geſchichte, wo die Züge der Kindheit in männliche hin⸗ überreifen; ihre Geſchichte beſteht aus der Entwicklung des jugendlichen Charakters in guten odor üblen Um⸗ ſtänden. Sie verlieben ſich, heirathen, werden alt und ſterben— jedes Ereigniß ihres Daſeyns bezieht ſich auf Vergangenheit und Zukunft, wie bei einer großen Kette Glied an Glied ſich ſchließt. Der jedoch, der ſich gleich einer Planke in's Waſſer wirft, um da⸗ und dort⸗ hin geſchleudert zu werden, je nachdem der Wind oder die Flut ihn treibt, gewinnt eine ganz andere Erfah⸗ rung. Für ihn iſt das Leben eine Reihe von Cpiſoden, von denen jede ein vollkommenes Ganze für ſich ſelbſt iſt; ihm bietet die Welt nur eine Anzahl von Gemäl⸗ den, die mit dem Klima und der Gegend wechſeln; ſeine Leiden in Frankreich haben keinen Zuſammenhang mit den Freuden in Italien; ſeine Wonnen in Spanien leben getrennt von ſeinen Schmerzen am Rhein; die Vergangenheit wirft keinen Schatten auf die Zukunft— ſeine Philoſophie geht dahin, die Gegenwart auf's Beſte zu genießen; und nie vergißt er den Grundſatz La Bruyièrè's—„mau muß lachen, bevor man glücklich iſt, ſonſt könnte man ſterben, ohne gelacht zu haben.“

Nun, wem meine Philoſophie nicht gefällt, der lege ſie 5 einen Traum bei Seite; und hier bin ich wieder wach. 5