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„Ein Rappe, der nicht untergebracht iſt,“ ſagte der ehrenwerthe Jack, und ſah mir mit vergnügtem Lächeln nach; ich dagegen warf mich auf ein Sopha und verwünſchte die See.
Zweites Kapitel. Der Eber⸗Kopf in Rotterdam.
Wenn das Geraͤuſch und Gelärm, welches eine Hochzeit begleitet, gleich Trompeten in einer Schlacht als Vorſichtsmaßregeln gegen beſonnenes Nachdenken dienen ſollen, ſo bin ich feſt überzeugt, die Qualen der Seekrankheit ſollen nur dazu dienen, um alle Schrecken des Ertrinkens und des Schiffbruchs nieder zu kämpfen.
Wer die Schmerzen jenes innerlichen Erdbebens gefühlt hat, welches durch die ſtoßende und erſchütternde Bewegung eines Schiffes veranlaßt wird— wer weiß, was es iſt, wenn ihm das Zwerchfell zwiſchen ſeinen Rippen und dem Hintertheil der Kehle bebt, der ſoll bekennen, wie wenig er ſich aus der Verwirrung machte, die er über ſeinem Kopfe hörte, welches armſelige In⸗ tereſſe er für die Woblfahrt des Fahrzeuges hegte, wo⸗ rauf er nur als Miethling wohnte, und wie alle ſeine Sympathien auf den engen Kreis von Flaſchen⸗Porter und Krock, die unfehlbaren Mittel des Schiffwirths gegen die Krankheit beſchränkt waren.
Ich lag in meiner ſchmalen Krippe, trübſelig über dieſe Dinge nachdenkend, bald wunderte ich mich bei mir ſelbſt, welche Reiſefreuden ſolche Schmerzen beloh⸗ nen könnten; bald murmelte ich einen nicht lauten aber tiefen Fluch uͤber den ſchweren Gentleman, deſſen ge⸗ wichtiger Tritt auf dem Hinterdeck auf der Oberfläche meines eigenen Schädels herumzuſpazieren ſchien; der dicke Wirth, der derbe Kapitän, der königliche Geſandte mit ſeinem braunen Geſichte und ſchwarzen Backenbarte,


