Teil eines Werkes 
1 bis 5. Bändchen (1846)
Entstehung
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rocken und einem Bärenfell um die Beine, ſitzt leſend neben dem Rade und wirft gelegentlich einen ſchlauen Blick auf die neu Angekommenen. Ich habe ihn ſchon früher geſehen, er iſt Geſandtſchaftsſekretär in Konſtan⸗ tinopel, und hier iſt ein derber rothwangiger Burſche mit fettem blühenden Geſichte und zwei Mädchen in ſchwarzem Sammet mit blitzenden Augen. He! wer iſt dieß?— Sir Peter nennt ihn der Schiffswirth; ein Londoner Alderman, der für ein Paar Monate den Rhein hinaufgeht— er hat ſeinen Courrier mitgenom⸗ men und einen ſtarken Wagen mit wohlbefeſtigten Spring⸗ federn für das Pflaſter— aber ſie kommen zu ſchnell, als daß man ſie zaͤhlen könnte; ich werde mich daher nach meiner Hängematte umſehen.

Ach! die Kajüte iſt inzwiſchen von einigen fünfzig andern angefüllt worden, die mit einander zanken, ſchel. ten, lachen, ſcherzen, jammern und drohen, und es iſt keine Hängematte zu haben.

„Sie haben mich an den Ruderpinne geſtoßen,“ rief einer;„ich bin über dem Keſſel,“ ſchrie ein anderer.

„Ich habe das Vergnügen, Sir Willoughby Ste⸗ ward zu ſprechen,“ ſagte der Kapitän zu einem ſchlan⸗ ken Manne mit grauen Haaren. ſolatenmaßiger Geſtalt und eng zugeknöpftem blauen Frack.„Sir Willoughby, Ihr Platz iſt Nr. 8.“

„He! ſo machen ſie's,“ flüſterte ein Cockney einem Freund ins Ohr.„Solche Laffen bekommen ihre Pläͤtze vor uns allen.“

„ Ich bitte um Vergebung Sir,“ ſagt der Baronet im milden Tone,„ich habe den meinigen ſchon vor drei Tagen genommen.“

„O ich habe nichts damit ſagen wollen,“ ſtammelt der andere und ſchleicht ſich weg.

„Laura Mariar— wo iſt Laura?“ ruft eine durch⸗ dringende Stimme aus der Hinterkajüte.

„Hier, Mama,“ verſetzt ein hübſches Mädchen,

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