halten war, ſo ſahen wir keinen Grund, warum wir ſie nicht ſelbſt ſchreiben ſollten. Es konnte nicht gar ſchwierig ſeyn, ſich vorzuſtellen, was ein Mann gleich O' Leary in jeder gegebenen Lage ſa⸗ gen, denken oder thun würde. Die Eigenthüm⸗ lichkeiten ſeines Charakters konnten vielleicht das, was die Dramat ker„Situationen“ nennen, inter⸗ eſſant machen, und waren doch nicht von ſolcher Art, daß es eine ſchwierige Sache geweſen wäre, dieſelben zu zeichnen.
Wir geſtehen, daß das Ding ziemlich nach Buch⸗ Macherei ſchmeckte. Aber was will das heißen? Wir erinnern uns, daß einſt bei einem Tumult in Dublin, wobei das Militair unter Gewehr tre⸗ ten mußte, eine Sch ldwache mit einem alten Weibe aus jener Klaſſe, auf welche die iriſche Hauptſtadt in Allem, was Straßen⸗Beredſamkeit und ſchnellen Witz betrifft, ein Privilegium zu haben pflegte, in Streit gerieth. Der Soldat wurde ſo gereizt, daß er endlich die Geduld verlor und mit einem Fluche erklärte, wenn ſie nicht wegginge, ſo würde er ihr das Bayonnet durch den Leib ſtoßen.„Oho, das dank' Euch der Teufel,“ verſetzte die Hexe,„iſt das nicht Euer Gewerbe?“ Theurer Leſer, mache nun die Anwendung und vergib uns unſere Autorſchaft auf Beſtellung.
Auſſerdem, hatten wir nicht vor uns das Bei⸗ ſpiel des Alexandre Dumas in Frankreich, der ein Geſchäft daraus macht, die Welt durch gewiſſe „Reiſe⸗Erinnerungen“ zu amüſiren, während er doch
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