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in guter Manier vortragen. Sie werden zufrieden ſeyn, und jetzt muß ich auch ankleiden.“
wünſche von Herzen, es wäre vorüber!“ Ich kann nicht ſagen. daß ich dieſen Wunſch nicht
theilte, trotz einer gewiſſen Neugierde, den Reſt der
Ge ellſchaft zu betrachten. Ich hatte in meinem Leben ſchon manche drollige Vorſtellung geſehen, aber dieſe war gewiß, wo nicht die amüſanteſte, doch die ſeltſamſte von allen.
Ich erinnere mich an Corfu, wo einen Winter hin⸗
durch eine italieniſche Geſell chaft eine Reihe von Opern gab, unter andern„II Turco in ltalia.“ Die Zahl
der Geſellſchaft erlaubte ihnen jedoch nicht, die Heere
der Türken und Italiäner darzuſtellen, die gelegenheitlich
auf der Bühne figurjren. Sie ſahen ſich daher genöthigt, den Kommandant der Beſatzung um Beiſtand anzugehen, der ihnen ſehr gerne eine Kompagnie, ich glaube vom acht und achtzigſten Regiment, lieh.
Der würdige Direktor hatte ſchwere Arbeit, ſeine Truppen einzuüben, denn unglücklicher Weiſe konnte er kein Wort Engliſch ſprechen, und da ſie wenig oder gar kein Italiäniſch verſtanden, ſo war er auf Zeichen und Pantominen beſchränkt. Als jedoch das Stück auf⸗ geführt wurde und die zwei feindlichen Heere einander wechſelſeitig angreifen und zurückſchlagen ſollten, hörte man, wie der unglückliche Direktor außer Stande, nach der ſchnellen Bewegung des Orcheſters ſie fechten, weichen und angreifen zu machen, in wilder Aufregung hinter den Scenen ſchrie:„Avanti Turki!— Avanti Chri- stiani!— Ah, bravo Turki!— Maledetti Chri- stiani!« worüber das ganze Publikum einen wahren Lachkrampf bekam.
Nun, dachte ich, wer weiß, dieß faͤllt vielleicht ſo gut aus als in Corfu. Aber ſiehe! da kommt er und jetzt kam der Direktor, als Herr Berg⸗, Bau⸗ und Weg⸗
„Ein ſeltſamer Kerl,“ ſagte Stauf, der auf einer hohen Bank, wie auf einem Amtsſtuhle ſaß,„aber ich


