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pechſchwarz war, ſo darf man dieſe Höflichkeit doch nie verſäumen und ich habe von einem Deutſchen gehört, der nie mit ſich ſelbſt redete, ohne das Haupt zu entblößen. „Gerade aus und dann wenden Sie ſich links, um den Winkel der Citadelle— durch den bedeckten Weg ſchneiden Sie etwas ab——“ „Behüte der Himmel!“ unterbrach ich,„es geht mir ſchlimm genug, wo alles frei und offen iſt— es braucht keinen geheimen Weg, um mich zu verwirren.“ „Nun ſo kommen Sie mit mir,“ verſetzte er lachend, „ich ſehe, Sie ſind ein Fremder— hier haben ir etwas weiter, aber ich werde Sie wohlbehalten zum „Kaiſer“ bringen, wo Sie ſich vortrefflich befinden werden.“ Mein Führer war ein Offizier von der Beſatzung und ſchien bedeutend geſchmeichelt durch meine Verſiche⸗ rung über die Uneinnehmbarkeit der Feſtung, da er mir unterwegs, um mich beſſer zu unterrichten, die verſchie⸗ denen Merkwürdigkeiten des Platzes beſchrieb. Großer Gott, wie ſatt bekam ich die Kaſematten und Schieß⸗ ſcharten, die bombenfeſten Magazine und Feldſchlangen, die Halbmonde und Plattformen, und je mehr ich aus Höflichkeit mein Erſtaunen und meine Verwunderung ausdrückte, deſto mehr Mühe gab er ſich, dieſe verborge⸗ nen Schätze zu erklären; ich glaube wirklich, er machte mit mir einen Umweg von einer halben Stunde, um mir in der Finſterniß die Stelle zu zeigen, wo ein un⸗ geheures Geſchütz lag, deſſen Ladung hundert und ſieb⸗ zig Pfund war. Das war zu arg nachdem ich feierlich geſchworen hatte, daß die franzöſiſche Armee nicht wagen dürfe, ihre Naſen dieſſeits des Rheins zu zeigen, ſo lange noch eine Korporalswache in Erfurt ſei, ſo drang ich inſtändig in ihn, mir doch einen Blick auf den„Kaiſer“ zu gönnen. „Wollen ſie nicht den Rothen Stein ſehen? fragte er. „Morgen wenn ich noch am Leben bin,“ erwiderte ich, bei den letzten Worten meine Stimme ſenkend. „Auch nicht die Wunder⸗Brücke?——


