Teil eines Werkes 
6. bis 9. Bändchen (Schluß.) (1846)
Entstehung
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nen Gallerie, auf der eine Reihe von Orange⸗ und Erd⸗ beerbäumen geſchmackvoll aufgeſtellt waren und die ganze Luft mit ihrem Wohlgeruch würzten. Als wir dahin gingen, konnten wir mehrere niedliche und ſogar ſchön ausgeſtattete Zimmer darinnen erblicken; beſonders ſiel uns ein Salon auf, wo Bücher und Muſikalien zer⸗ ſtreut auf den Tiſchen lagen, und einen lieblichen heim⸗ lichen Anblick gewährten.

Weit entfernt, daß unſere Erſcheinung an einem ſo entlegenen und abgeſchloſſenen Orte das geringſte Erſtaunen erregte, empfingen uns ſowohl der Wirth als die Wirthin mit der vollkommenſten Freundlichkeit, ge⸗ miſcht mit einer herzlichen Zuvorkommenheit, die in dieſem Augenblick ſehr annehmbar war.

Wir wünſchen auf der Stelle zu diniren, ſagte ich, indem ich Laura einen Stuhl hinſtellte.

Und zu erfahren, wie wir nach Rochepied kommen können, fügte ſie hinzu;unſere Pferde ſind müde und nicht im Stande, ſo weit zu gehen.

Was das Diner betrifft, Mademoiſelle, ſo iſt nichts leichter; aber um dieſen Abend noch

Ei natürlich dieſen Abend noch auf der Stelle.

Ah, ſehen Sie, ſagte er, in ſeiner Verwirrung ſich hinter den Ohren krazend;an das ſind wir nicht gewöhnt. Die Leute bleiben gewöhnlich ein Paar Tage hier, manche eine ganze Woche, und bekommen dann Pferde von Dinant.

Eine ganze Woche hier; rief ſte aus,und was um's Himmelswillen treiben ſie hier die Woche?

Ei, Mademoiſelle, da iſt das Schloß, das Schloß Philipps v. Bouvigne, und die terraſſirten Gärten auf dem Felſen da iſt die Quelle von St. Sevres, und die Ile de Notre Dame aux bois ferner iſt es prächtig, hier im Strome zu ſiſchen, eine Menge Fo⸗ rellen.

O prächtig, verſetzte ſie ungeduldig,ich will