Teil eines Werkes 
2. Band (1844)
Entstehung
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eben dieſem Tage, habe ich Miß Bellew gi⸗ beten, meine Frau zu werden, und ſie hat einge⸗ willigt.

Bevor mein Vater meine Hand erfaſſen konnte, hatte der gute Prieſter ſeine Arme um meinen Nacken geſchlungen und preßte mich mit Heftigkeit an ſeine Bruſt. Ich vermag nicht zu beſchreiben, was nun folgte. Ganz überwältigt von ſeinen Gefühlen, ſezte ſich mein Vater, drückte meine Hand in den ſeinigen; Vater Tom durchſuchte geſchäftig das Zimmer, ſchaute in alle Kriſtall⸗ und Porzelan⸗Zierrathen nach Getränk, weil ſein Mund, wie er ſagte) ſo trocken wäre, als eines Kalkbrenners Hut. Der ehrliche Mann hatte bei Empfang des mit meinem Namen un⸗ terſchriebenen Briefes noch am nemlichen Abende ſeine Heimath verlaſſen, war mit der größten Eile nach London gereiſt, wo er meinen Vater gerade im Begriffe antraf nach Paris abzugehn. Nur weniges Zureden war nöthig, um ihn zu bewegen, die Reiſe mit meinem Vater zuſammen zu machen. Bei ihrer Ankunft in Paris waren ſie zu O'Grady's Hotel gegangen, hatten dort Corny's Dienſte in Anſpruch genommen und kei⸗ nen Augenblick verloren uns in der erwähnten Weiſe aufzufinden.

O' Grady war nicht viel weniger überraſcht