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„In meines Vaters Hauſe— was meinen Sie?“
„Ich ſpreche von der Zeit, als ich in Lon⸗ don war— als ich zum Heere abging. Ihre Muhme—“
„Meine Muhme?—“
„Ja, Lady Julia. Sind Sie ſo ungeduldig ſie Frau zu nennen, daß Sie Ihre Muhme nicht länger in ihr erkennen?“
„Sie Frau nennen! Mein lieber Freund, Sie ſind wahnſinnig. Louiſe Bellew iſr's.“
„Wie, Sie heirathen Louiſe Bellew?“
„Ganz gewiß—“ doch meine Antwort konnte ich nicht beenden, denn er fiel auf meine Schulter, ſein kräftiger Körper durch Zuckungen ergriffen. Im nächſten Augenblicke riß ich mich los, rief ihm zu:„warten Sie auf mich, O' Gra⸗ dy!“ und flog die Treppe hinauf. Eilig blickte ich in das Beſuchzimmer, lief dann durch den Corridor und erfaßte eine Thür an deſſen Ende. Die Fenſterblenden waren herabgelaſſen und das Zimmer ſo dunkel, daß ich kaum gewahren konnte, ob Jemand darin weile, wären meine Schritte nicht durch leiſes Schluchzen geleitet, welches vom
Ende des Sophas hertönte.


