Teil eines Werkes 
Bändchen 12-15 (1852)
Entstehung
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ſich wacker. Es iſt doch ſonderbar, daß das Eſſen und Trinken bei ihm nicht mehr Fleiſch anſetzt, denn man könnte ihn mit ſelnem Schienbein raſiren! Und Dalton ſtarrte die ſchmächtige, ſchwache Geſtalt, die ihm gegen⸗ über ſaß, mit all dem Staunen an, das eine große Na⸗ turſeltenheit erregen würde.

Welch freundlicher Mann! Welch wahrhaft iriſches Herz ſeufzte Mrs. Ricketts, indem ſie langſam in den Saal hineinſegelte, und neben Dalton auf einen Stuhl niederſank.Es iſt Alles dieß wie ein Traum, wie ein wonniger Traum. Hier in Baden, bei dem Vater meiner lieben Miß Kate Dalton zu ſein, und jetzt mit ihm Thee trinken zu dürfen. Welch entzückender Gedanke, Merihan mit der theuerſten Nelly den Thee trinken zu duͤrfen!

Peter begann ſchon zu befürchten, die Ausſicht auf ein ſo unendliches großes Glück moͤchte ihre Senſibi⸗ lität abermals zu ſtark erregen; aber glücklicher Weiſe war ſie dieſes Mal ruhiger und gefaßter, und ſprach über den Beſuch mit wunderbarer Beſonnenheit.

Der Wagen kam nun herangefahren, und obgleich es Dalton weit lieber geweſen wäre, der Flaſche noch ein Bischen länger zuzuſprechen, ſo gab er doch Mrs. Ricketts üͤberaus höflich einen Arm, und Martha einen andern.

Und ſo ſchritt er in all dem Stolze eines Eroberers aus dem Curſaale hinaus. 1