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„„Es iſt das ein drolliger Wahrſpruch,““ ſagt O'Grady, denn der war Richter;„„was will damit ge⸗ ſagt werden?“
„„Die Meiſten von uns ſind für's Hängen, my Lord, aber derer, die ihn laufen laſſen möchten, ſind noch mehr.“ℳ
„„Was wollen Sie thun, Mr. Attorney?““ ſagt der Richter.„Haben Sie noch weitere Beweiſe gegen den Angeklagten vorzubringen?““ 3
„Und der Staatsanwalt bückte ſich, und fing an, mit der Richterbank zu ſprechen.“ t
„„Recht gut,““ ſagte der Richter endlich,„„wir wollen ihn durch Proclamation auf freien Fuß ſetzen.““
„Warten Sie ein Bischen, my Lord,““ ſagt der alte Blethers, der fünf Guineen für die Vertheidigung bekam, und den Mund noch nicht auſgemacht hatte, „„Ehe mein geachteter, aber geſchädigter Client die An⸗ klagebank verläßt, rufe ich, im Namen und um der bri⸗ tiſchen Juſtiz willen, Ew. Lordſhip an,— beſchwöre ich Sie bei den ewigen Principien unſerer glorioſen Con⸗ ſtitution, den Mann mit einem unbefleckten Rufe von dannen gehen zu laſſen.“
„„Nicht ſo geſchwind, Miſter Blethers,““ ſagt O'Grady,—„nicht ſo geſchwind! Ich gehe heute Abend über Thieve⸗na⸗muck Mountain, und will, mit Gottes Hülfe, Ihren unbeſcholtenen Freund bis morgen hier behalten.““
„Nun ſehen Sie, was ich ſagen wollte. Es iſt ge⸗ rade ſo, als wenn man einem Hunde einen Keſſel an den Schwanz bände.“
Es iſt uns nicht ganz klar, ob Purvis die Geſchichte verſtand, oder dieſe intereſſante Zuſammenſtellung nach ihrem wahren Werthe würdigte; ſo viel aber iſt gewiß⸗ daß er lächelte, und ſchmunzelte, und höͤchſt zufrieden ausſah,— denn Peter's Wein war vortrefflich und voll⸗ kommen abgekühlt.


