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„Was Sie da ſagen!“ ſagte Dalton mit einer Hand⸗ bewegung.„Was verſtehen Sie davon? Sie kommen mir gerade vor, wie die Leute, die ſchon vor langer Zeit über die Trunkenheit ſprachen. Ich erinnere mich noch gar gut der Zeit, wo man ein gewaltiges Geſchrei erhob über die verſchwenderiſchen Gewohnheiten iriſcher Gentle⸗ men, und doch fiel es während der ganzen Zeit keinem ein, Etwas zu trinken, was ſeiner Conſtitution ſchadete. Wohl⸗ an! ebenſo verhält es ſich mit der Beichte;— Jeder ge⸗ braucht davon nur ſo Viel, als er gerade mag und brau⸗ chen kann. Sie haben Ihre kleinen Fehler, und ich habe meine kleinen Fehler, und die junge Dame dort hat ihre— ei, ich wollte Sie nicht erröthen machen, Miß, ſondern wollte bloß ſagen, daß Niemand, der nicht gerade ins Narrenhaus gehört, gegen ſich zu ſtrenge iſt!“
„Mit ver B— B— Beichte wäre es alſo Nichts? rief Purvis.
„Wer hat denn Ihnen das geſagt?“ ſagte Peter ernſt.„Iſt es Nichts, wenn Sie morgen bankerott wer⸗ den, und dann vom Pfund zwei Shillinge und ſechs Pence zahlen? Beweist das nicht auf jeden Fall eine ehrliche Abſicht?“ ſagte er, ein Auge zudrückend.
„Was find dann aber die Uebel Irlands?“ fragte Mrs. Ricketts mit anſcheinend lebhaftem Intereſſe.
„So will ich es Ihnen denn ſagen,“ ſagte Dalton langſam, während er ein großes Glas mit Champagner füllte.„Es ſind nicht die Prieſter,— es ſind nicht die Kartoffeln,— und ebenſo wenig ſind es die Proteſtanten, obgleich viele reſpectable Perſonen dieſer Meinung find; denn ſehen Sie, wir hatten ſtets Prieſter und Kartoffeln, ſowie auch Häuflein von Proteſtanten; aber das wirkliche Uebel Irlands,— und kein Lebender kennt daſſelbe beſſer, als ich,— iſt etwas ganz Anderes: ich will es Ihnen ſagen.“ 8 Und er bückte ſich, und ſprach flüſternd:


