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Auch pflegten ſeine Schmeichler kleine Bruchſtücke von Neuigkeiten über die„Fürſtin“ und den„jungen Grafen“,— wie ſie Frank nannten,— zu geben. Dalton verſchlang dieſelben, und ſuchte ſie, ſo gut es eben angehen mochte, Nelly wieder zu erzählen, wenn er Abends nach Hauſe kam. Mehr wollte er nicht wiſſen, und der kleine Seufzer, womit er ſein Champagnerglas auf die Geſund⸗ heit ſeiner abweſenden Kinder leerte, war der ganze Kum⸗ mer, den die Trennung ihm verurſachte.
Zwar wünſchte er dann und wann doch auch, daß ſie bei ihm ſein möchten; er hätte den Fremden gerne gezeigt,„was ein iriſches Mädchen wäre;“— auch hätte es ihn gefreut, wenn ſein hübſcher Junge ſich„unter den grinſenden, mit lauter Haaren bedeckten Pavianen“ hätte ſehen laſſen koͤnnen. Er wünſchte dieß um ſo mehr, da Nelly mit ihm nie ausgehen wollte, oder aber es nur mit ſo offenbarem Widerwillen und mit ſo vieler Scham that, daß ſogar ſeine Selbſtſucht es nicht über ſich bringen konnte, dieſes Opfer zu verlangen.„Vielleicht thut es ihr wehe, daß ſie Andere tanzen ſehen muß, und wegen ihrer Lahm⸗ heit ſelbſt nicht mitmachen kann,“— ſolcher Art war die Erklärung, die er ſich ſelbſt von dieſem ſeltſamen Beneh⸗ men gab und ſo oft der ehrliche Peter auf Etwas ge⸗ ſtoßen war, was ihm wie ein Grund vorkam, dachte er nie mehr an die Sache. Es war eine bezahlte Schuld, und es war ihm ganz ſo zu Muthe, als ob er die Quit⸗ tung in Händen gehabt hätte.
An dem Tage, von dem wir jetzt ſprechen, war er über die Maßen glücklich. Ein iriſcher Pair war, auf ſeinen Arm geſtützt, in den Saal hereingetreten, und hatte ihn, über die Tafel hin, nicht weniger denn zwei Mal „Dalton“ genannt. Der Kellner hatte ſich bei einer koͤnig⸗ lichen Hoheit entſchuldigt, daß er keinen beſſern Johannis⸗ berger habe, indem der„Schloßwein“ ganz für den„Grafen“ — wie Peter genannt wurde,— reſervirt worden wäre. Unſer Freund hatte auch vor dem Diner im Roulett vier


