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Vierundvierzigſtes Kapitel. Ein glücklicher Tag für Peter Dalton.
Ein jugendlicher Erbe empfand am Morgen ſeines einundzwanzigſten Geburtstages noch nie ein lebhafteres Ent⸗ zücken, als Peter Dalton, wie er die Hauptſtraße von Ba⸗ den hinabſchlenderte. Mit einem faſt elaſtiſchen Schritte, und den Kopf hochtragend, ging er einher; er erwiederte den„Guten Morgen“ des ſich verbeugenden Krämers nicht in demüthiger Weiſe, ſondern nannte ſeine ehrenwerthen Gläubiger, denn das waren faſt Alle,— in herablaſſender Weiſe bei ihrem Taufnamen, und ließ ſie glauben, daß er immer noch ihr freundlicher und großmüthiger Gön⸗ ner ſei!
Es gab kaum einen Laden oder eine Bude, wo er ſich nicht ein Paar Minuten aufhielt. Ueberall war Etwas, was ihm nicht allein geftel, ſondern was er wirklich brauchte. Noch nie wuchſen Bedürfniſſe ſo raſch an! Sie dehnten ſich auf jeden Zweig des Handels und auf jede Art von Waaren aus,— von den Bijouteriewaaren bis zum Wach⸗ holderbranntwein,— und Alles kaufte er, Würſte, mit Pelz gefütterte Pantoffeln u. ſ. f.
Sein erſter Beſuch galt Abel Kraus, dem Bankier und Gelddarleiher.
Das ſo eben genannte ehrenwerthe Individuum be⸗ wohnte ein kleines Loch, das Peter Dalton früher oft mit ſchwerem, verzagtem Herzen betreten hatte, denn Abel war ein pfiffiger alter Iſraelite, und ſchien die Schulden, die ein Mann hatte, bis auf den Heller in den Runzeln um deſſen Mund zu leſen. Dalton machte nun die Halbthüre


