Teil eines Werkes 
Bändchen 12-15 (1852)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

11

Meiner Treu! Heute trinke ich noch im Adler die beſte Flaſche Bordeaur auf Deine Geſundheit! Nelly, wen laden wir zum Eſſen ein? 7

Glauben Sie nicht, Papa, es wäre beſſer, wenn wir nicht von der Sache ſprächen?

In wie fern beſſer 2 Brauchen wir etwa uns der⸗ ſelben zu ſchämen?

Ich glaube, es wäre klüger, in ſo fern die Sache uns betrifft, und ehrerbietiger gegen den Fürſten.

Chrerbietig gegen meinen Tochtermann! Was ſchwatzeſt Du da für albernes Zeug an mich hin? Ich werde, meiner Treu, noch in meinen alten Tagen in die Schule gehen müſſen. Ich verſtehe vom Leben gar Nichts, ja gar Michts CEhrerbietung, ja, da kommſt Du mir ſchön!

Ich wollte Ihnen nur ſagen, Papa, daß wir unſe⸗ rer Kate zu Liebe

Nun, nun, ärgere mich nicht. Noch nie habe ich an Etwas meine Freude haben konnen, mochte die Sache nun groß oder klein ſein, ohne daß ich ge⸗ warnt, gemahnt, und auf dieſes oder jenes aufmerkſam gemacht wurde, bis ich endlich dermaßen geſchulmeiſtert, und verbeſſert, und disciplinirt wurde, daß ich, wie Billy Morris im Whiſtſpiele zu ſagen pflegte,eine gute Karte mehr fürchte, als eine ſchlechte.

Fern ſei es von mir, theuerſter Vater, über einen frohen Augenblick einen Schatten werfen zu wollen, ſagte Nelly lächelnd.Wenn es Ihnen Freude macht 4

Ei freilich würde es mir Freude machen, ich habe es Dir ja geſagt; ich habe Dir ja geſagt, daß mir das angenehm wäre. Ein gutes Eſſen imSchwan," das Couvert zu vier Gulden, ohne Wein, zwoͤlf Flaſchen Champagner in Eis, Rheinwein für die, ſo denſelben trinken mögen, und Portwein und Laffitte für Peter Dalton und Leute ſeines Gleichen. Nun haſt Du