Teil eines Werkes 
Bändchen 12-15 (1852)
Entstehung
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er auch, daß, was die Geburt betrifft, die Daltons Nie⸗ mand den Vorrang zugeſtehen. Es iſt dieß indeſſen ſtets für einen Ausländer eine Schwierigkeit; die Leute haben keinen Begriff von unbetiteltem Adel; und ich ſah vor einigen Tagen, wie ſehr es ihn ſchmerzte, als ich ihm ſagte, er ſolle Papa kurzweg Monſieur tituliren.

Seit geſtern morgen werde ich Prinzeſſin betitelt; und ich kann Euch nicht das entzückende Gefühl verber⸗ gen, das dieſer Name in mir weckt! Ich bleibe oft ſtehen, um mich zu fragen, ob dieſes Alles nur ein Traum, und ob ich neben dem Kamine aufwachen und ſehen werde,

Der Fürſt will in Rußland nur einen Winter zubringen. Madame de Heidendorf ſagt, er werde zum Geſandten am franzoͤſiſchen Hofe ernannt werden; hof⸗ fentlich aber geſchieht das nicht, denn ich fühle zu leb⸗ haft, wie wenig ich einer ſolchen Stellung gewachſen bin. Wenn ich alſo ſpreche, ſo lacht ſie bloß und ſagt: Nous verrons.

Natürlich werdet Ihr Beide ſtets bei mir ſein, wo ich mich auch aufhalten mag; was moͤchtet Ihr unter⸗ deſſen thun? Ich ſagte Monſieur Rubion, dem Secre⸗ tär des Fürſten, daß ich Geld brauchte, und dann gab er mir dieſe Wechſel, ſo nannte er ſie, auf Baden und Karlsruhe, da die auf Karlsruhe eben ſo leicht in Geld zumzuſetzen ſeien; ſaget mir doch, ob Ihr ſte brau⸗ chen könnt.

Der Fürſt beabſichtigt, Euch in Baden zu beſuchen; und ich denke, daß es Euch erwünſcht ſein wird, ihn zu ſehen. Seine Manieren ſind die beſten, und rechnet man den Umſtand ab, daß er, wenn man ihn zum erſten Male

eht, ei gewiſſes gezwungenes Weſen zeigt, ſo gilt er allgemein als ein recht angenehmer Mann.

Nach den Vorbereitungen zu meiner Reiſe zu ſchlie⸗