Teil eines Werkes 
Bändchen 8-11 (1851)
Entstehung
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Onslow betrifft, Oberſt? ſagte Mrs. Ricketts halb und halb fragend.

Ich glaube nicht, Madame, dle Erklärung iſt ſehr einfach. Der tapfere Gardiſt wollte, als er von Guil⸗ mard's Geſchicklichkeit hörte, lieber unter denVermiß⸗ ten als unter denGetoͤdteten aufgeführt ſein, und hatte ſich vorher mit Norwood verſtändigt. Letzterer ſollte für den Gardiſten das Duell ausfechten. Der Preis war, wie ich mir denke, ein hübſcher: Einige ſagen, fünf tauſend, Andere wieder ſagen, zehn tauſend Pfund. Welches übrigens auch die Summe geweſen ſein mag, ſo viel iſt gewiß, daß ſie nicht bezahlt worden, und daß Norwood wüthend iſt.

112Aber das Unglück, das dem jungen Onslow zugeſtoßen 2

Was das betrifft, Madame, ſo iſt Nichts natür⸗ licher, als daß man den Schädel verletzt, wenn man den Kopf verliert.:

Und Haggerſtone richtete ſich in dem ſtolzen Bewußt⸗ ſein ſeiner Geſcheidtheit aufe

Der arme junge Mann iſt alſo ganz zu Grunde ggerichtet? bemerkte Martha.

Ich meine es, Madame, er iſt total zu Grunde gerichtet. Er kann zur Noth im Comitsé eines Polenballs ffiguriren, aber jede andere Geſellſchaft würde ihn natürlich ausſtoßen.

Dieß wurde geſagt, um Petrolaffsky behohnlächeln zu laſſen, ohne daß dieſer im Stande ſein ſollte, den Grund zu errathen.

Dann fuhr der Oberſt alſo fort:

Ich glaube, ohne vielen Wlderſpruch befürchten zu müſſen, ſagen zu können, daß dieſe Onslows Nichts, als ein windbeutelndes Pack ſind! Der Reichthum des alten Bankiers, die feinen Manieren my Lady's, der Muth des Gardiſten, Alles gehoͤrt in dieſelbe Kategorie, Alles war eitel Lug und Trug!