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in einem träumeriſchen, halbbewußten Zuſtande ruhig da ſaß und die kleine Statue der Margarethe be⸗ trachtete.
„Iſt es nicht etwas Drolliges, daß wir an die be⸗ deutendſten Leute des Landes ſchreiben, während ein alter Spielwaarenhändler an unſerem Feuer ſitzt,” ſagte Dalton, während er den Kopf gedankenvoll ſchüt⸗ teite, in der feſten Ueberzeugung, daß er eine recht ver⸗ ſtändige und tiefe Bemerkung gemacht.„Nun— nun — nun! es iſt etwas Seltſames um das Leben!“
„Iſt es nicht noch ſonderbarer, daß wir die Freund⸗ ſchaft des armen Hanſerl gewonnen, als daß wir die Aufmerkſamkeit der Lady Heſter auf uns gezogen haben?“ ſagte Nelly.„Iſt es nicht ein ſtolzerer Gedanke, daß wir aus liebevollem Intereſſe die Güte an uns gefeſſelt haben, bei der von Herablaſſung keine Rede ſein kann?“ 3
„Hoffentlich vergleichſt Du nicht die Beiden mit einan⸗ der,“ ſprach Dalton zornig.„Was murmelt das Geſchöpf ſo vor ſich hin?“ 3
„Er ſucht ſich Gretchens Lied in's Gedächtniß zu⸗ rückzurufen,“ ſagte Kate.
„„Nach ihm nur ſchau' ich Zum Fenſter hinaus!““
ſagte Hans in leiſem, obwohl deutlichem Tone.„Wazs kommt darauf? was kommt darauf, Fräulein?“
„Da müſſen Sie Schweſter Nelly fragen, Hanſerl,“ ſagte Kate; allein Nelly ſtand hinter dem maſſiven Ofen und bedeckte ihr Geſicht mit beiden Händen. 4
„„Zum Fenſter hinaus,““ wiederholte er langſamz „und dann, Fräulein? und dann?“ 1 „Sag' ihm doch, Nelly, ſag' ihm doch, wast
kommt.“ „„Nach ihm nur ſchau' ich Zum Fenſter hinaus; 3


