Teil eines Werkes 
Bändchen 4-7 (1851)
Entstehung
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koſtet worden; und man konnte an den niedergeſchlage⸗ nen und gedrückten Geſichtern der Gruppe wohl ſehen, daß eine ſchwere Sorge auf ihnen laſtete.

Dalton ſelbſt ſaß, mit gefalteten Armen, dem Feuer gerade gegenüber. Seine forgenſchwere Stirne lag in tauſend Falten, und ſeine Augen ſtarrten unverwandt nach dem Feuer hin, als ob ſie von demſelben eine Enthüllung der Zukunft erwarteten; ein offener Brief, der ihm aus der Hand geglitten zu ſein ſchien, lag zu ſeinen Füßen. Nelly ließ den Kopf ſinken und beſchäf⸗ tigte ſich damit, die kleinen Werkzeuge zu ordnen, die ſie beim Schnitzen zu gebrauchen pflegte; allein an der zitternden Bewegung ihrer Finger, ſowie an dem kurzen, ſchnellen Schwellen ihrer Bruſt konnte man die Zeichen eines Kampfes wahrnehmen, deſſen Unterdrückung ihr große Mühe koſtete.

Halb verborgen unter dem Vorſprunge des Kamins ſaß Kate Dalton: ſie nähete; obgleich ſie ſcheinbar in ihre Arbeit vertieft war, ſo entſtel doch mehr denn ein Mal ihren Fingern die Nadel, um die ihren Augen entſtrömenden Thraͤnen abzuwiſchen, während von Zeit zu Zeit ſich ein kurzer Schluchzer Luft machte und die rund umher herrſchende Stille unterbrach.

Was Hans betrifft, ſo ſchien er in Träumereien zu ſchwelgen, denen er von Zeit zu Zeit entſagte, um eine kleine Holzfigur, die ſich neben ihm befand, es war dieſelbe, welche Schuld an ſeinem Unglücke gewe⸗ ſen war hold anzulächeln.

Ueber Alles hatte ſich eine gewiſſe Düſterkeit ver⸗ breitet; und ſelbſt der alte Hühnerhund, Joan, kroch, als er ſich von dem Feuer zurückzog, ganz verſtohlen unter den Tiſch hin; er ſchien die trübe Stille der Scene achten zu wollen. Wie verſchieden war dieſes Bild von dem, ſo das beſcheidene Zimmer ſo oft dar⸗ geboten hatte! welcher Kontraſt gegen jene glücklichen Abende, wo Hans, während die Mädchen arbeiteten, einige jener ſeltſamen Jean Paul'ſchen Myſterien oder