Teil eines Werkes 
Bändchen 4-7 (1851)
Entstehung
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mit ihneneine Suppe zu eſſen, manger la soupe, wie ſie ſagen, ohne weitere Vorbereitung, als daß ſie für den Eingeladenen decken. Nein; er kannte die ganze Wich⸗ tigkeit eines Mittageſſens, wußte auch wir müſſen es geſtehen wie er es zu geben hatte, und konnte gar gut unterſcheiden zwiſchen dem Eſſen, wie es ein Mann, der viel und oft zu Gaſte geladen iſt, erwartet, und einem Eſſen, wie es für einen erſt ſeit Kurzem auf dem Conti⸗ nente lebenden Engländer paßt: er konnte ſeinen Gaſt bis auf eine Trüffel ſchätzen und meſſen! Er rühmte ſich, daß er nie einen Faſan gegeben, wenn ein Huhn hinreichte, und daß er ſeinenChablis nie an einen Mann ver⸗ ſchwendet, der mitBarsac ſich begnügt hätte.

Die Schwierigkeit war daher nicht, wie er Jekyl traktiren ſollte, ſondern ob er ihn überhaupt traktiren ſollte. In der That war das kleine Mittageſſen ſelbſt ſchon am Morgen projektirt und angeordnet worden; und die Fo⸗ rellen aus der Murg, ſowie die Birkhühner vom Eberſtein waren auf dem Speiſezettel fürNro. 24, wie man ihn unceremoniös bezeichnete, angeſtrichen, ſowie auch in Betreff der Trüffeln mit Butter eine beſondere Wei⸗ ſung ertheilt worden, in der löblichen Abſicht, Herrn Albert Jekyl einzuladen.

Wenn eine Dame in der Koketterie ihres Anzugs und der außergewoͤhnlichen Sorgfalt, die ſie auf ihr Aeußeres verwandt hat, einen geheimen Eroberungswunſch ent⸗ hüllt, ſo darfſt Du Deinen männlichen Freund im Ver⸗ dacht haben, daß er auf Dein Vertrauen oder Deine Frei⸗ gebigkeit einen Anſchlag mache, wenn ſeinpetit diner allzu viele Sorgfalt verräth. Nie mußt Du in den ge⸗ meinen Irrthum verfallen, daß ſolche Dinge rein zufällig ſeien. Eben ſo gut magſt Du dem Zufalle den Wechſel der Jahreszeiten oder die Bewegungen der Himmelskörper zuſchreiben! DeinePrintanière,? im Januar Dein Epigramme d'agneau mit Spargeln, um Weih⸗ nachten, zeigen eine Sorgfalt, Dir ganz zu gefallen, die Die Daltons, II. 1 3