Teil eines Werkes 
Bändchen 4-7 (1851)
Entstehung
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Haggerſtone antwortete mit einem andern kurzenHal gleichſam, um gegen die ausgeſprochene Geſinnung ohne die Mühe einer Widerlegung Proteſt einzulegen. Es wa⸗ ren ihm alle ſeine Bemühungen, Jekyl in ein innigeres Geſpräch über die Bankier⸗Familie zu ziehen, oder von dem übermäßig vorſichtigen jungen Herrn auch nur die leichteſte Annäherung zu einer Meinung über ſie zu erlan⸗ gen, total fehlgeſchlagen; und doch war er gerade in der Abſicht, ſeinen Gefährten auszuholen, an jenem Abende herabgekommen, um ſeinen Spaziergang zu machen. In der Hoffnung, es würde Jekyl ihm einen Schlüſſel zu den edanken oder Gewohnheiten dieſer Leute, oder zu deren Abſichten für den kommenden Winter geben, war er die letzten anderthalb Stunden im Saale des Hotel de Ruſſie auf⸗ und abgegangen.Wenn er Etwas davon weiß, dachte Haggerſtone,ſo wird er nur zu ſtolz ſein, es zu

zeigen, und Alles auszuſchwatzen, was er wiſſen mag! Er ſah ſich daher nicht wenig getäuſcht, als er er⸗

fuhr, daß Jekyl mit Lady Heſter kaum geſprochen, und

ſogar Sir Stafford oder Miß Onslow noch gar nicht ge⸗ ſehen. Es war alſo eine pure Erfindung des Kellners, wenn dieſer ſagte, daß ſte mit einander bekannt wären. Jekyl hat Nichts gethan, murmelte er bei ſich ſelbſt, und ich denke, ich brauche kein Eſſen wegzuwerfen, um das von ihm zu erfahren.

So dachte er; und lange überlegte er bei ſich, ob es denn auch der Mähe werth wäre, in einer ſolchen Sache eine Flaſche Burgunder zu wagen; denn oft ereignet es ſich, daß das Fluidum, welches man in die Pumpe hinabwirft, durchaus verloren, und daß es vergebens iſt, den Pumpenſtempel zu befeuchten, wenn der Brunnen ſelbſt erſchöpft iſt!

Zu ſein, oder nicht zu ſein, war daher der wich⸗ tige Punkt, den er bei ſich erwog. Haggerſtone warf nie in ſeinem Leben ein Mittageſſen weg. Er gehörte nicht zu jenen gemeinen Leuten, die Einen ſo nebenbei bitten,