Teil eines Werkes 
Bändchen 4-7 (1851)
Entstehung
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gen Sache, wie dieſe iſt, ſollten wir jedem Zufalle Rech⸗ nung tragen.

Ich habe den Gegenſtand auf's Genaueſte und nach allen Seiten hin erwogen, erwiederte Lady Heſter ge⸗ bieteriſch.Ich habe die Frage zu wiederholten Malen überlegt, und habe auch nicht eine einzige Schwierigkeit geſehen, die ſich nicht leicht heben ließe.

Sydney ſollte doch aber erſt zu Rathe gezogen werden.

Es iſt bereits geſchehen. Sie iſt von dem Projekte ganz entzückt. Vielleicht ſieht ſie auch, wie wenige geſel⸗ lige Eigenſchaften ſie ſelbſt beſitzt, und denkt, Miß Dalton werde bei mir die Stelle einnehmen, zu deren Ausfüllung ſie zu träge und zu gleichgültig iſt.

Wie würde aber die Famllie einen ſolchen Vorſchlag aufnehmen? Sie ſcheinen ſehr ſtolz zu ſein. Iſt es wahrſcheinlich, daß ſie ein ſolches Projekt billigen werden?

Da liegt die einzige Schwierigkeit; auch iſt dieſel⸗ be keine unüberwindliche, wenn wir die Sache recht an⸗ greifen. Es will dieſelbe zart behandelt ſein, denn wenn wir Kate bloß einladen, uns zu begleiten, ſo werden ſie ganz natürlich eine Einladung ausſchlagen, deren An⸗ nahme für ſie mit nicht unbedeutenden Ausgaben für Kleidung und Schmuckſachen verbunden wäre, Ausga⸗ ben, die ſie in ihren Umſtänden unmöglich machen können. Wir müſſen diplomatiſch zu Werke gehen; indeſſen iſt der erſte Schritt bereits gethan.

Der erſte Schritt? Wie meinen Sie das?

Ich habe ganz einfach, obwohl in tiefſtem Ver⸗ trauen, bei Kate Dalton auf die Möglichkeit des Projekts angeſpielt, und ſie iſt außer ſich vor Vergnügen bei dem bloßen Gedanken daran. Das liebe Kind! Mit welchem Entzücken hörte ſie mich von den Bällen, Feſtlichkeiten und Theatern der großen Welt ſprechen! Von den tau⸗ ſend Zaubern, welche die Geſellſchaft für Alle in Bereit⸗ ſchaft halte, die einen rechtmäßigen Anſpruch auf ihre