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fen!— und das Muſiciren, Tanzen und Zeichnen nimmt kein en 1 daß Jeder wie ein Schauſpieler erzogen rd
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„Die moderne rziehung, wie Sie ganz richtig be⸗ merken, Herr Dalton, macht ſich mit bei Weitem zu vie⸗ len Dingen zu ſchaffen; allein es möchte ſcheinen, daß Sie glücklich genug den Irrthum vermieden. Eine junge Wae deren Genie ein Werk zu Stande bringt, wie die⸗ es da—“
„Ach ja, das iſt eine von Nelly's Arbeiten,“ ſagte er, die Gruppe, auf die ſie deutete, anſehend, aber in dem Geſtändniſſe mehr Scham als Stolz fühlend.
Hier unterbrach ein Geräuſch von Stimmen— ein ganz ungewoͤhnlicher Lärm, der von draußen, von der Thüre herkam, das Geſpräch, und Andy's zitternde Dis⸗ kantſtimme ließ ſich im lauten Wortwechſel deutlich ver⸗ nehmen.
„Nelly, Katty! ſo höret doch,“ rief Dalton,„ſehet nach, was der alte Teufel hat. Ich glaube, es iſt heute Etwas über ihn gekommen, denn er kann nicht zwei Mi⸗ nuten lang ruhig ſein.“
Kate beeilte ſich, die Urſache eines Lärms zu ent⸗ decken, das nun mit einem lauten Gelächter untermiſcht war.
Da wir indeſſen das Prioilegium beſitzen, die That⸗ ſachen zu wiſſen, ehe ſie bis zu ihr dringen konnten, ſo konnen wir ebenſo gut den Leſer alsbald unterrichten, daß es Andy, deſſen Verſtand durch den Anblick eines Sach⸗ walters übernatürlich erweckt worden zu ſein ſchien, auf⸗ gefallen war, zwei Fremde zur Hausthür hereintreten und langſam die Treppe heraufkommen zu ſehen. In einem ſolchen Augenblicke, und da ſein ſchwaches Gehirn noch von dem letzten Eindrucke erfüllt war, hielt der alte Mann ſie ohne Weiteres für Gerichtsdiener, die gekommen ſeien, um ſeinen Herrn zu verhaften. Er hinkte ihnen daher, ſo gut es angehen mochte, nach, und langte gerade auf dem


