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ab und verließ das Zimmer, ohne im Mindeſten die Bitte Hanſerl's, daß er doch den alten Andy mit ſich nehmen moͤchte, zu beachten.
„Ihr paßt gerade ſür einander!“ ſagte er mürriſch vor ſich hin.„Aber ich moͤchte doch wiſſen, wo die Mäd⸗ chen ſind.“
„O Papa, endlich habe ich ſie gefunden!“ rief Kate, indem ſie, die Treppe hinabſpringend und ſechs Tritte auf einmal nehmend, ihren Arm um ihn ſchlang.„Da iſt ſiel ſie iſt droben bei uns, und ſo entzückend und ſo gütig und ſo ſchön. Nie habe ich geglaubt, daß Jemand ſo bezaubernd ſein könnte.“
„Und wer iſt ſie, wenn ſie zu Hauſe iſt?“ ſagte Dalton halb verdrießlich.
„Natürlich Lady Heſter, Papa. Sie kam, während wir bet Hanſerl ſaßen— kam ganz allein, um ihn und uns zu beſuchen; und als ſie eine Weile mit ihm ſo gütig und ſo freundlich geſprochen über ſeine Wunde und ſein Fieber⸗ und ſeine Heimath in Tyrol, und ſeine Mutter und über Alles, wandte ſie ſich zu Nelly und ſagte: „„Jetzt, meine Lieben, einige Worte mit Ihnen. Wo kön⸗ nen wir hingehen, um ganz allein und ungeſtört zu ſein?““ Wir wußten nicht, was wir ſagen ſollten, Papaz denn wir wußten, daß Sie und der fremde Herr im Wohnzim⸗ mer beſchäftigt waren; und während ich ſo dachte, wie wir uns entſchuldigen könnten, ſagte ihr Nelly, daß unſer einziges Zimmer für den Augenblick beſetzt ſei.„Oh, das thut ganz und gar Nichts,““ ſagte ſie;„„wir wollen uns in Ihrem Ankleidezimmer abſchließen.““ Unſer An⸗ kleidezimmer! Ich hätte in dem Augenblicke, wo ſie es ſagte, lachen und weinen mögen; aber Nelly ſagte, wir hätten keines, und bat ſie alſo, mit uns in ihr Schlaf⸗ zimmer hinaufzugehen; und da iſt ſie nun, Papa, auf dem kleinen Bette ſitzend, und Nelly muß Alles erzählen und ihr ſagen, wer wir ſind, woher wir gekommen und wie wir hieher gerathen.“
Die Daltons. I. 3 12


