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„O Jemine!“ ächzte Dalton, indem er in einen Stuhl zurückſank.
„Wir hatten nie eine ſolche Abſicht.“
„Kein Duell?0
„Nichts der Art.“
„Aber ich habe Sie ja doch das Wort Satisfaction ausſprechen hören! Ich ſchwore darauf, Sie haben Sa⸗ tisfaction geſagt.“
„Ich hege die aufrichtige Hoffnung, mein Herr, daß das Wort eine friedliche Bedeutung mit ſich führen kann.“
„O Himmel, o Himmel!“ rief Dalton, während er, die Hände auf ſeinen Knien in einander ſchlingend, als ein vollkommenes Abbild getäuſchter Hoffnung daſaß, und ohne im Mindeſten auf eine ſehr beredte Erklärung zu hören, mit der Prichard herausrückte.„Sie ſehen nun hoffentlich, mein Herr ,“ rief der Letztere triumphirend, „daß, wenn die Abſichten meines Freundes nicht gerade von der Art ſind, wie Sie erwarteten, dieſelben nichtsdeſto⸗ weniger von einem lebhaften Wunſche zeugen, Ihre Freund⸗ ſchaft und Ihre Achtung zu erhalten.“
„Ich höorte nicht auf ſein Wort, das Sie ſagten,“ ſagte Dalton mit einer Aufrichtigkeit, die Manchen zu einem Lächeln bewogen haben würde; aber Herr Prichard lachte nie, oder nur dann, wenn der Scherz von einer ſeidenen Robe ausging, oder die Richterbank ſelbſt den Anſtoß da⸗ zu gab. 4 3Jch wollte Ihnen, mein Herr, begreiflich machen,“
ſagte er abermals und mit unendlicher Geduld,„daß in dem Teſtamente des ſeligen Herrn Godfrey eine Clauſel war, des Inhalts, daß, ſofern Sir Stafford Onslow es für paſſend und zweckmäßig erachten ſollte, der Erblaſſer Nichts dagegen hätte, wenn eine jährliche, lebenslängliche Rente von 150 bis 200 Pfund Herrn Peter Dalton ver⸗ abreicht würde. Sir Stafford iſt jetzt erſt auf dieſe Clauſel aufmerkſam gemacht worden, da er in der That das Te⸗ ſtament vorher nie ſah. Das Dokument war in unſern


