Teil eines Werkes 
Bändchen 1-3 (1850)
Entstehung
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ſich die Leiden eines Krankenbettes und die peinlichen Schlußſcenen eines Lebens daran knüpften. Bei den An⸗ dern aber dienten ſie dazu, eine Art Geburtsſtolz aufrecht zu erhalen⸗ und andern Menſchen gegenuber, die ſich in gleicher Lage, wie ſie, befanden, eine Art Superiorität anzunehmen, worin ihr Vater ſeinen Ruhm ſuchte, indem dieß, wie er zu ſagen pflegte,den alten Geiſt der Dal⸗ tons repräſentire.

Was Käthchen betrifft, ſo fand ſie einen Erſatz für die gegenwärtige Armuth in dem Bewußtſein, daß ſie von edlem Blute ſeien, ſowie in dem Gedanken, daß, wenn das Glück ihnen dereinſt wieder hold werden ſollte, ſie nicht wie Emporkömmlinge ſich der Welt aufdringen, ſondern gleichſam nur wieder den Platz einnehmen würden, der ihnen ſo lange gebührte.

Bei Frank hatte das Uebel noch tiefere Wurzeln ge⸗ ſchlagen. Von ſeiner früheſten Kindheit an gelehrt, ſich als den Erben eines alten Hauſes zu betrachten, erfüllt von Stolz auf ſeine Geburt und ſeinen Stand durch den alten Andy, den Jäger und einzigen Diener, den ſie mit charakteriſtiſcher Weisheit aus Irland mitgenommen hat⸗ ten, hörte er nie auf, über den Gegenſtand nachzudenken und ſich zu fragen, ob er es noch erleben würde, bis er wieder in den Beſitz ſeinesEigenthums käme.

So ſehr hatte dieſe Leid t ſich ſeiner bemäch⸗ tigt, daß er ſogar noch als ein Kin ſich oft Tage lang von Hauſe entfernte, um einſame und unbeſuchte Orte aufzuſuchen, über die Geſchichte, die er gehoͤrt, nachzu⸗ denken, und vor ſeinen Augen Etwas hervorzuzaubern zu ſuchen, was mit dem alten Hauſe und dem ehrwürdigen Beſitzthume, das ſo lange nis in ſeiner Familie fortgeerbt, Aehnlichkeit hätte. Man hatte ihm ja nicht geſagt, durch welche unfinnigen Verſchwendungen, durch welche Jahre lange fortgeſetzten Thorheiten und Extra das Vermoͤgen ſeiner Familie Schiffbruch gelitte oder richtiger geſprochen, man hatte in ſeinem G