Teil eines Werkes 
Bändchen 1-3 (1850)
Entstehung
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Dalton ging in einen dunkeln und engen Gang hinein und ſtieg die kleine krachende Treppe hinan, welche zu dem zweiten Stockwerke führte. Oben auf dem Treppen⸗ Abſatz lag Brennholz, große, friſch abgehauene Buchen⸗ und Eichen⸗Aeſte, inmitten deren ein junger Menſch mit einem Beile in der Hand ſtand, eifrig damit beſchäftigt, die ſchweren Holzmaſſen um ihn her in Stücke zu hauen und zu zerſpalten. Die Röthe, welche dieſe Arbelt auf ſeinen Wangen hervorgebracht, paßte gut zu dem Charakter einer Geſtalt, die, bloß mit einem Hemde und einer Hoſe bekleidet, ein vollkommenes Bild jugendlicher Stärke und Symmetrie darbot.

Müde, Frank? fragte der alte Mann, als er heraufkam.

Müde, Vater! ganz und gar nicht. Ich wollte nur, ich hätte noch ein Mal ſo viel für Sie zu ſpalten, da der Winter kalt ſein wird.

Komm jetzt herein und ſetze dich, mein Junge, ſagte der Vater mit einem leichten Zittern, während er ſprach.Wir haben jetzt nicht mehr ſo oft Gelegenhe mit einander zu ſprechen. Morgen iſt der 28. November.

Ja; und ich müſſe am 4. in Wien ſein, ſchreibt Oheim Stephan.

Du mußt ihn nicht Oheim nennen, Frank, er ſelbſt will es nicht haben; und zudem iſt er mein Oheim, und nicht der deinige. Mein Vater und er waren Brüder, ſahen aber vom Alter von fünfzehn Jahren einander nie mehr; denn da trat der Graf ſo haben wir ihn immer genannt in öͤſtreichiſche Dienſte, ſo daß wir einander ganz fremd find.

Sein Brief zeigt auch gar kein lebhaftes Verlangen nach einer innigeren Verbindung an, ſagte der Junge lachend.Es iſt ein drolliger Brief, ſowohl nach Styl, als nach Inhalt.

Er verließ Irland, als er noch ein Kind war, und