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ich Sie erinnern, daß wir mit dem Frühſtück auf
Sie warten.
Ihr getreuer 4 Kilkee.“ z„ ſagte ich, den Gaukel⸗
„So iſt es alſo wal bildern meines Traumes achgehend, ſo iſt es alſo zieder mit Callonby's unter
wahr, ich wohne wirklich ioe einem Dache. Meine Waxbung geht glücklich von Statten, und endlich iſt der lang erſehnte, lang ge⸗ hoffte Augenblick gekommen— 4 „Nun, Harry,“ ſagte Kilkee, indem er die Thüre aufriß,„nun Harry, wie iſt es Ihnen? hoffentlich
beſſeie geſtern Nacht?“ ja um ein Namhaftes. Ich kann mir wahr⸗ haftig nicht erklären, was an mir war; aber ich fühlte
mich verdammt unbehaglich.“
„Wirklich, ei wie, was ſoll das bedeuten? War es denn nicht bloßer Scherz?“
„Ein Scherz!“ ſagte ich, zurückfahrend.
„Ja allerdings. Ich dachte, es ſei blos die Fort⸗
ſetzung der andern Schnurre.“ 3
„Die Fortſetzung der andern Schnurre? Gütiger Himmel,“ dachte ich, erblaſſend vor Schreck,„wenn er es wagte, meine Neigung zu ſeiner Schweſter ſo zu bezeichnen!“
„Kommen Sie jetzt nur, es iſt Alles vorüber. Was zum Teufel konnte Sie auch veranlaſſen, das Ding ſo weit zu treiben?“
„Wahrhaftig, ich befinde mich ſo gänzlich im Dun⸗ keln über das, was Sie meinen konnen, daß ich mir gar nicht zu rathen weiß. Was meinen Sie denn ei⸗
gentlich?“.
8„Was ich meine, ei natürlich die Geſchichte von geſtern Nacht. Ganz München ſpricht davon, und zu Ihrem größten Glücke hat der König die Sache von dhrer luſtigſten Seite aufgefaßt und lacht herzlicher dar⸗ über, als alle Andern.“ 4
Bekenntniſſe Lorrequers. II. 24


